Herzogenrath/Kerkrade: Brücke über die Wurm wird saniert

Für rund 1,4 Millionen Euro : Brücke über die Wurm wird saniert

Die Städteregion Aachen startet am Montag, 1. Juli, gemeinsam mit der Gemeinde Kerkrade die Sanierung der Wurmbrücke an der Kirchrather Straße (K5)/Merksteinstraat. An dieser Stelle ist die Wurm Grenzfluss; in der Mitte der Brücke verläuft die Grenze zwischen den Niederlanden (Kerkrade) und Deutschland (Herzogenrath).

Die Brücke wurde 1976 gebaut und ist mittlerweile stark sanierungsbedürftig. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro, die die Gemeinde Kerkrade und die StädteRegion Aachen jeweils die Hälfte übernehmen. Ab Ende Juli wird muss dort eine Vollsperrung eingerichtet werden.

Durch die besondere Grenzlage befindet sich die eine Hälfte der Brücke im Eigentum der Gemeinde Kerkrade als Baulastträger der Merksteinstraat. Die andere Hälfte gehört zur K5 in der Baulast der Städteregion Aachen. Schon seit einigen Jahren wurden in den jährlichen Prüfberichten gravierende Mängel festgestellt. Diese betreffen besonders den Bereich der Fahrbahnübergänge, aber auch die Oberflächen der seitlichen Geh- und Radwege, sowie den Beton im Bereich der Brückenträger sowie die Geländer.

Mit umfangreichen Materialuntersuchungen wurde erst festgestellt, dass dort kein Neubau nötig und die Sanierung wirtschaftlicher ist. Nach Abschluss der Planung und Ausschreibung kann nun ab Juli mit den Arbeiten begonnen werden. In Abstimmung mit der Stadt Herzogenrath wurde die ursprünglich für 2018 vorgesehene Brückensanierung um ein Jahr verschoben.

Grund war die damalige Baumaßnahme an der L223 mit den ohnehin schon vorhandenen Sperrungen in der Innenstadt.Zunächst wird ab Anfang Juli mit nur geringen Einschränkungen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs gearbeitet. Ab Ende Juli muss die Brücke dann voll gesperrt werden. Eine Umleitung, auch für Fußgänger und Radfahrer, wird dann eingerichtet.

Die Bauzeit der gesamten Maßnahme beträgt laut Städteregion rund vier Monate.