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Bergbaudenkmal Grube Adolf: Erzählabend erinnert an den Steinkohlebergbau

Bergbaudenkmal Grube Adolf : Erzählabend erinnert an den Steinkohlebergbau

Der Verein Bergbaudenkmal Grube Adolf lädt zum ersten Erzählabend nach den restriktiven Verhaltensregeln zum Coronaschutz ein. Das Thema des Abends ist „Die Anfänge der Steinkohlenförderung im Wurmrevier“.

Der wegen vorsorglichen Gesundheitsschutz zunächst abgesagte Erzählabend kann nun unter den derzeit gültigen Schutzauflagen stattfinden. Abstandsgebot und Desinfektion sowie eine Teilnehmerliste werden geführt.

Es ist in diesem Jahr 14 Jahre her, dass der Verein Bergbaudenkmal Grube Adolf in Herzogenrath Merkstein erstmals zu seinen monatlichen Erzählabenden in das Fördermaschinenhaus der Grube Adolf eingeladen hat. In der Erfolgsreihe werden immer interessante neue Themen aus der langen Zeit des Aachener Bergbaus vorgestellt, die stets von historisch interessierten Bürgern der Region besucht werden.

Bei dem nächsten Erzählabend am Mittwoch, 15. Juli, um 19 Uhr dreht sich alles um den Anfang der Steinkohlenförderung hier im Wurmrevier.

Willi Klaßen aus Übach-Palenberg wird mit kurzen Filmen und Bildern des Veranstalters, an die Zeit der Anfänge der Steinkohlenförderung erinnern.

Im Wurmrevier ist es nun schon 28 Jahre her, dass die letzte Grube geschlossen wurde. An die meisten Gruben erinnern heute nur noch die Bergehalden und die Straßennamen. Anwohner wissen heute selten, dass mancher Straßenname von einer Grube stammt, die dort einmal Kohle förderte. Bei dem Erzählabend geht es chronologisch durch die Geschichte der Steinkohlenförderung im Wurmrevier.

Die Veranstaltung ist nicht auf Vereinsmitglieder beschränkt. Alle Freunde des Bergbaus sind eingeladen Erinnerungen zu teilen, zu erzählen oder einfach nur neugierig zuzuhören. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Anregungen zu gebenn. Die Teilnahme ist kostenfrei.