Der echte DFB-Pokal zum Anfassen in Kohlscheid

Lediglich fünfmal in Deutschland : Der echte DFB-Pokal in Kohlscheid

Neben dem Zelt für die Fotosession mit dem DFB-Pokal, war natürlich auch der dreistöckige DFB-Tour-Bus, der ein rollendes Fußballmuseum ist, heiß begehrt.

„Foto gefälligst?" „Aber gern!" - Das Angebot sich mit dem originalen DFP-Pokal fotografieren zu lassen, nahmen große und kleine Besucher auf dem Kohlscheider Markt gerne wahr.

Möglich machte dies jüngst die Ergo DFB-Pokal-Tour, die lediglich fünfmal in Deutschland stattfindet. Gemeinsam mit dem ortsansässigen Ergo-Vertreter Andrew Nettusch war es dem Werbering Kohlscheid gelungen, die Veranstaltung mit dem originalen DFB-Pokal in die City zu holen.

Neben dem Zelt für die Fotosession mit dem DFB-Pokal, war natürlich auch der dreistöckige DFB-Tour-Bus, der ein rollendes Fußballmuseum ist, heiß begehrt. Etwas Zeit musste man schon mitbringen, bis man an der Reihe war. Flankiert mit Spielertrikots und Trophäen betraten die Besucher schließlich eine Welt der Pokalgeschichte.

Interessierte aus der ganzen Städteregion schauten vorbei. Es sei schon toll, so nah an den Pokal heran zu kommen, war Christian Bündgengs, der sich auf das Siegerpodest mit dem Pokal getraut hatte, begeistert. Einen gemeinsamen Ausflug unternahm die U15 von Rhenania Würselen zu diesem Event. Ein bisschen Geschichte und dann, „wann kommen die Jungs dem Pokal schon mal so nahe", schmunzelte Trainer Guido Deuss.

Als Ex-Fußball-Profi Stefan Lämmermann sich mit dem Pokal fotografieren ließ, grinste George Drewes, der das Event moderierte: „So nah warst du dem Pokal wohl noch nie." Neben „Lämmi" gaben sich noch weitere ehemalige Fußball-Profis ein munteres Stelldichein. Dazu gehörten: Dirk Lehman, Clirim Bashi, Mike Zimmermann, Dietmar Bozek und Jupp Martinelli.

Im DFB-Tourbus hatten Frank Fohn und Michael Maubach die Virtual Reality Brille entdeckt, mit der man sich im Fußballstadion um 360 Grad umsehen kann und wie ein Balltragekind einläuft. „Ungewohnt, aber interessant", waren sich beide einig. Ein etwas anderer Blick - vom Spielfeld auf die Zuschauer.

Städteregionalrat Tim Grüttemeier und Bürgermeister Christoph von den Driesch waren ebenfalls vor Ort. Sie nahmen sich nicht nur Zeit für ein Interview, sondern auch für einen Wettbewerb mit den Vereinen im „Lupferball-Schießen".

Als special guest sorgte Sänger Jupp Ebert, der als 16-jähriger seine Sängerkarriere in Kohlscheid im Jugendheim mit „Yesterday“ gestartet hat, rund eine Stunde für Gänsehautfeeling. Alle Kohlscheider Fußballvereine betrieben einen gemeinsamen Info- und Food-Stand. Es sei eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen, freute sich Eventmanager Peter Jumpertz. "Sogar das Wetter hat mitgespielt. Lediglich zweimal mussten die Schirme aufgespannt werden."

(dag)
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