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Imposanter Anblick: 43 LED setzen St. Mariä-Himmelfahrt ganz neu in Szene

Imposanter Anblick : 43 LED setzen St. Mariä-Himmelfahrt ganz neu in Szene

Aus vielen Einzelprojekten besteht die Innenstadterneuerung in Herzogenrath-Mitte. Ein Baustein: die neue Beleuchtung der Kirche St. Mariä-Himmelfahrt.

Der Kirchenvorplatz mit Freitreppe, Sitzgelegenheiten und einem neuen Straßenbelag ist schon im vergangenem Mai eingeweiht worden. Jetzt wurde die Neugestaltung rund um St. Mariä-Himmelfahrt noch komplettiert.

Strahler setzen in der Dunkelheit die neobarocke Kirche glanzvoll ins Szene. Die Illuminierung des stadtbildprägenden und denkmalgeschützten Gebäudes erfolgte im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts Herzogenrath-Mitte, unterstützt durch Mittel der Städtebauförderung von Land und Bund.

Nach der letzten Feinjustierung der Außenbeleuchtung wurde die Anlage mit einer pandemiegerechten kleinen Zeremonie offiziell in Betrieb genommen. Bürgermeister Benjamin Fadavian, Innenstadtmanager Christoph Küpper und Pfarrer Dr. Guido Rodheudt begrüßten geladene Gäste. Wie Burg Rode, das Bockreiterzentrum und St. Gertrud gehöre die Marienkirche zu den charakteristischen Bauwerken in der Stadt. „Durch die Beleuchtung wird dies nun stimmungsvoll in Szene gesetzt“, sagte der Bürgermeister.

Das für die Planung des Lichtkonzepts in Herzogenrath-Mitte verantwortliche Büro MWM hat in enger Abstimmung mit dem Kommunalversorger Enwor, dem städtischen Planungsamt und der Pfarrgemeinde St. Gertrud die Illumination der Kirche erarbeitet. Innenstadtmanager Küpper vom Aachener Büro BKR erläuterte die Intention: „Ein besonderer Fokus wurde auf die Inszenierung der Fassade, der Gesimse und der beiden Türme sowie die Akzentuierung der Gebäudekanten gelegt.“

Insgesamt 43 LED-Strahler sind dazu installiert worden. Neben Bodeneinbaustrahlern auf dem Vorplatz und Scheinwerfern an Fassade und Türmen wird das harmonische Gesamtbild durch Lichtstelen abgerundet. Die Kosten des Projektes – ohne Planung – belaufen sich auf rund 70.000 Euro. Diese werden zu 70 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Das Ein- und Ausschalten der Illuminationen ist an die Straßenbeleuchtung gekoppelt.

Pfarrer Dr. Guido Rodheudt: „Wir sind mehr als dankbar für diese Initiative unserer Stadt. Das Besondere an der Beleuchtung ist, dass sie nicht, wie früher üblich, die Kirche nur von außen anstrahlt, sondern dass die Strahler sie so ins Licht setzen, dass sie sozusagen selbst zum Leuchtköper wird.“ Damit setze die Marienkirche „ein wichtiges Signal in unsere Zeit“. Unter anderem als Mahnung, „dass die, die an Gott glauben, mithelfen müssen, die Welt und die Nächte unserer Gegenwart hell zu machen – und das nicht den Sternen zu überlassen“. Als nächste Projekte werden das Bahnhofsgebäude, St. Gertrud und im Mai die Burg Rode akzentuierende Illuminationen erhalten.

(fs)