Herzogenrath/Alsdorf: Herzogenrath: Minister Wittke eröffnet neuen Bahnhof

Herzogenrath/Alsdorf: Herzogenrath: Minister Wittke eröffnet neuen Bahnhof

Bahnhofe gehören zu den Gebäuden einer Stadt, die wie Kirche oder Rathaus wichtig für die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt sind. Mit einer solchen Aussage unterstrich der NRW-Städtebau- und Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) die Bedeutung des umgebauten und renovierten Herzogenrather Bahnhofes, den er am frühen Nachmittag eröffnet hat.

Das Land hat mit mehr als 1,4 Millionen Euro den Löwenanteil des 1,8 Millionen Euro teuren Umbaus übernommen.

„Herzogenrath hat wieder einen Bahnhof, der diesen Namen verdient”, erklärte Wittke vor den geladenen Gästen und vergaß nicht, die „Erfolgsstory der Euregiobahn” zu erwähnen, deren Ruf sich bis nach Düsseldorf herumgesprochen habe.

Wittke besichtigte nach dem Festakt das Haus, das sich das Frauenkommunikationszentrum, das Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath, die DB-Agentur Plum, das Caf?-Bistro „Zeitlos”, ein Kiosk, und - im dazugehörigen Pavillon - ein Geschenkelädchen mit Produkten aus dem Aachener Alexianer-Krankenhaus teilen.

Jetzt müsse sich alles mit Leben füllen, meinte Wittke zuversichtlich gegenüber den „Nachrichten”. Am ersten Tag jedenfalls strömten die Neugierigen. Kuchen und Kaffee ließen sie sich im „Zeitlos” munden, und auch davor, die Temperaturen ließen es zu.

Auch der Minister, Bürgermeister Gerd Zimmermann, Landrat Carl Meulenbergh und der CDU-Landtagsabgeordnete Reimund Billmann nahmen eine Stärkung zu sich. Für Wittke war es gar eine Wegzehrung: Auf ihn warteten zu Hause in Gelsenkirchen Frau und Kinder.

Der Minister war übrigens nicht ganz mit leeren Händen gekommen. In der Tasche hatte er den Bewilligungsbescheid über weitere 540.000 Euro, mit denen die Nebenanlagen des Denkmalplatzes in Alsdorf weiter ausgebaut und renoviert werden können.

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