Heimatverein und Geschichtswerkstatt in Würselen

Zusammenschluss : Heimatverein und Geschichtswerkstatt sollen fusionieren

Der Heimatverein Würselen steht vor grundlegenden Veränderungen: Fehlende Verantwortungsträger im Vorstand und eine Überalterung der Vereinsmitglieder führen zur Existenzfrage. Nun soll er mit der Geschichtswerkstatt fusionieren.

Zur Situation im Heimatverein der zurzeit noch amtierende Vorsitzende Heinz Blankenheim: „Der Heimatverein Würselen kann in seiner jetzigen Form und mit den bisherigen Angeboten nicht mehr fortgeführt werden. Es fehlen Exkursionsführer, die Teilnehmerzahl an den Exkursionen ist dramatisch zurückgegangen“. So steht nun die Entscheidung an, den Verein aufzulösen oder mit der Geschichtswerkstatt Würselen e.V. zu fusionieren.

Der amtierende Vorstand favorisiert ein Zusammengehen mit der Geschichtswerkstatt: „Eine Fusion hätte den Vorteil, dass die jetzigen Inhalte des Heimatvereins in angepasster Form weiter angeboten werden könnten. Entsprechende Fusionsgespräche mit der Geschichtswerkstatt sind abgeschlossen und das letzte Wort liegt nun bei den Vereinsmitgliedern der Geschichtswerkstatt und des Heimatvereins Würselen“, so Heinz Blankenheim. Aus diesem Grund lädt der Heimatverein Würselen für Dienstag, 6. November, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in das Pfarrheim St. Sebastian an der Wilhelmstraße 7. Beginn ist um 18 Uhr.

Die Mitgliederversammlung der Geschichtswerkstatt wird am gleichen Ort um 19 Uhr stattfinden. Zur Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung am Montag, 6. November, können die vom Heimatverein Würselen auszulegenden Unterlagen bei den angegebenen Vorstandsmitgliedern bis zum Abschluss der Mitgliederversammlung eingesehen werden. Diese Unterlagen liegen auch bei der Versammlung im Versammlungsraum zur Einsicht aus. Im Alten Rathaus können die Unterlagen bis zum 5. November 2018 im Stadtarchiv eingesehen werden.

(ro)
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