Alsdorf: „Handyparken” in Alsdorf abgelehnt

Alsdorf: „Handyparken” in Alsdorf abgelehnt

Dem Vorschlag der CDU-Fraktion, mit Blick auf das Vorgehen der Stadt Monschau auch für Alsdorf die Einführung des so genannten „Handyparkens” zu prüfen, ist der Ausschuss für Stadtentwicklung mehrheitlich nicht gefolgt, da Einnahmeverluste befürchtet werden.

Heinrich Plum (SPD) merkte an, dass Handyparken so für Alsdorf keinen Sinn mache. Worum ging es überhaupt?

Mit Handy-Parken oder auch m-parking ist die Möglichkeit gemeint, per Mobiletelefon die Parkgebühr bargeldlos zu entrichten, ohne dass man einen Parkschein am Automaten ziehen muss. Hierfür müsste die Stadt Alsdorf einen Betreiber beauftragen, die notwendige Infrastruktur zu schaffen.

Zudem muss die Kommune mit dem Betreiber einen Vertag schließen, der daraufhin die Parkgebühren mit dem Kunden abrechnet und an die Kommune abführt. Und das geht so: Zum Parken ruft der Autofahrer beim Betreiber an oder übersendet eine SMS (Short Message Service) mit der Kennung des angesteuerten Parkplatzes.

Will der Fahrer den Stellplatz wieder verlasen, muss er erneut beim Betreiber anrufen oder eine weitere SMS schreiben. Damit die aufmerksame Politesse überprüfen kann, ob der Fahrer seinen Wagen entsprechend „eingecheckt” hat, muss sie Zugriff auf die entsprechende Datenbank des Betreibers haben und mit entsprechender Gerätschaft ausgerüstet sein.

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