Alsdorf: Grundstückseigentümer unzufrieden mit Stadt Alsdorf

Alsdorf: Grundstückseigentümer unzufrieden mit Stadt Alsdorf

Dass die Vorstellungen von Grundstückseigentümern und die der Stadtverwaltung bei der Aufteilung von Baugründstücken nicht immer übereinstimmen, zeigt das Beispiel Bebauungsplan Nr. 315.

Es geht um eine Fläche zwischen der Straße „Am Schmiedsend” und der Weilerstraße im Nordosten von Hoengen. Dort soll weiteres Land als Wohnbaufläche ausgewiesen werden. Nach Vorstellungen der Stadt soll von der Straße „Am Schmiedsend” eine Stichstraße der Erschließung der Grundstücke dienen.

Weitere Häuser sollen später einmal von der Weilerstraße aus erreichbar sein. Im gesamten Plangebiet sollen freistehende Einfamilienhäuser gebaut werden mit einer Grundstückgröße von 400 Quadratmetern im Mittel.

Die Rede ist von „hochwertiger Bebauung”. Nach Angaben des Technischen Dezernenten Harald Richter im Stadtentwicklungsausschuss könnten 18 Häuser gebaut werden.

Mit der Planung der Stadt waren zwei Vertreter der Grundstückseigentümer keineswegs einverstanden. Diese Art der Erschließung würde Bauland kosten und dem miteinander abgestimmten und erklärten Willen der Eigentümer widersprechen.

Richter sprach dagegen von einem stadtbauplanerischen Versuch, der alle Belange berücksichtigen müsse. Die Grundstücke müssten ja auch erreichbar sein.

Ausschussvorsitzender Gustl Rinkens merkte an, im Entwurf fehle ein Wendehammer. Es sei besser, die Stichstraße durchzuziehen. Rinkens machte deutlich, dass sich mit Offenlage des Entwurfs und Beteiligung der Betroffenen der Entwurf noch geändert werden könne.

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