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Kultur-Event in Herzogenrath: Gleich an drei Tagen Musik und Comedy

Kultur-Event in Herzogenrath : Gleich an drei Tagen Musik und Comedy

Erstes Kultur-Event nach dem Shutdown: Vom 12. bis 14. Juni gibt es in der Aula des Schulzentrums Herzogenrath Musik und Comedy.

Die Vorfreude wächst – und zwar bei Veranstaltern, Künstlern und Rezipienten gleichermaßen: Endlich kann es wieder losgehen, endlich darf wieder vor Publikum gespielt, gesungen, getanzt und gekalauert werden. Mitte Juni wird dies in Herzogenrath sogar in Form einer spontan aufgelegten Kulturreihe der Fall sein: Denn die drei Macher der im Februar erst gegründeten Euregio Marketing Events UG – Peter Jumpertz, Hartmut Hermanns und Guido Mainz – haben sich in Kooperation mit der Stadt Herzogenrath – in persona Kulturmanagerin Nadine Schwartz – mächtig ins Zeug gelegt und in kürzester Zeit ein attraktives Programm initiiert.

„Die Idee wurde vor gut zwei Wochen geboren“, erzählt Jumpertz im Gespräch mit unserer Zeitung. Schnell waren die Acts unter Dach und Fach. Und durch Zusammenwirken mehrerer Kräfte bis in den Landtag hinein konnte letztlich auch die Aula des Schulzentrums an der Bardenberger Straße 72 als Veranstaltungsort klar gemacht werden. Hier werden die Zuschauer bei gebotenem Abstand – pro Act sind rund 85 Gäste zugelassen – Vielfältiges erleben können.

Zum Abschluss des dreitägigen Happenings am 14. Juni ab 19 Uhr im Schulzentrum zu hören: die Somebody Wrong Bluesband. Foto: Wilfried Schüller

Sogar ein Konzertflügel steht bereits parat, unerlässliches Equipment für die frisch-frechen Darbietungen der Netten Koketten alias Charlotte Welling und Valerie Barth, die topgelaunt die Pressekonferenz bereichern. Als „verrückt nach Chansons aus Kabarett, Revue oder Tonfilm“ bezeichnen sie sich selbst. Über Skype haben sie in den Wochen des Corona-Lockdowns Kontakt gehalten, die Auszeit für den künstlerischen Brainstorm genutzt, ein neues Lied ins Programm aufgenommen (Premiere in Herzogenrath) und sogar versucht, virtuell zu proben. „Das war aber nichts“, sagt Barth. Datenautobahnen sind in Deutschland eben nicht überall fürs musikalische Zusammenspiel geeignet. Am Samstag, 13. Juni, ab 17 Uhr sind die Netten Koketten mit Zwanziger-Jahre-Chansons im Schulzentrum zu sehen und hören.

Den Auftakt zu einem der ersten Kulturevents nach dem Shutdown in der Region macht die Rolling-Stones-Tribute-Band Red Rooster schon am Freitag, 12. Juni, 20 Uhr.

Das Duo Moleras hatte Anfang März erst seine Debüt-CD vorgestellt: Moritz Bas (r./Gesang/Gitarre) und Lukas Wynands (l./Ukulele/Schlagzeug/Synthesizer/Bass/Gesang) sind am 13. Juni ab 14 Uhr auf der Bühne. Foto: Ryan Rahardian

Zwei Youngsters sind am folgenden Samstag ab 14 Uhr am Start: Das Duo Moleras mit Moritz Bas und Lukas Wynands. Die beiden hatten just vor dem Lockdown ihr Debütalbum „Obstacles“ veröffentlicht.

Der Abend-Act am 13. Juni ist ab 20 Uhr Herr Schröder mit seinem unvergleichlichen Programm „World of Lehrkraft“.

Mit Comedy geht es am Sonntag, 14. Juni, weiter: Ab 16 Uhr steht der Unglaubliche Heinz auf der Bühne.

Den Deckel drauf macht am 14. Juni ab 19 Uhr die Somebody Wrong Bluesband, deren Mitglieder den ersten Auftritt nach vielen Wochen ebenfalls kaum erwarten können. Gitarrist Alex Wilde: „Wir freuen uns sehr, dass wir wieder auf der Bühne stehen können. Wegen Corona haben auch wir zahlreiche Gigs absagen müssen. Jetzt kommt so langsam wieder etwas Normalität auf.“ Weitere Auftritte, unter anderem in der Kantine in Köln, seien schon in Vorbereitung.

Doch zunächst ist Herzogenrath an der Reihe, wo Kulturmanagerin Nadine Schwartz unmissverständlich klarmacht: „Kultur ist systemrelevant! Die Menschen spüren den Entzug!“

Damit das nicht weiter so sein muss, gibt es hier die Tickets für die vielfältigen Acts in der Aula des Schulzentrums: in allen Servicestellen des Medienhauses Aachen (außer Elisenbrunnen) sowie auf eventim.de: https://bit.ly/36XmNoi