Nordkreis: Gestutzte Himalaya-Birken sorgen für Spekulationen

Nordkreis : Gestutzte Himalaya-Birken sorgen für Spekulationen

Kümmerlich sehen die Birken im Annapark zurzeit aus. Sind sie Opfer der Hitze geworden, wie Besucher vermuten? Nur zum Teil, sagt Susanne Lo Cicero-Marenberg, Technische Beigeordnete der Stadt Alsdorf.

Die Himalaya-Birken gehören zum um die Jahrtausendwende umgesetzten Landschaftskonzept des damaligen Wettbewerbssiegers Ipach und Dreisbusch. Wobei an die Kohlevergangenheit erinnernde natürliche Kargheit durchaus Gestaltungselement sei. Die Parkanlage deckt den „Sarkophag“ ab, der die Bodenrückstände des ehemaligen Zechengeländes umschließt.

Die Wurzeln dürfen also nicht zu tief wachsen, um den Untergrund nicht zu beeinträchtigen. So werden die Bäumchen regelmäßig gestutzt. Was just geschehen war, als die Trockenperiode einsetzte. Dies hatte zur Folge, dass die intensiv gewässerten Bäume zwar neu austrieben, die zarten Zweige auf der windigen Freifläche aber teils büschelweise wieder abgeworfen wurden. Zudem sei Käferbefall zu beobachten. Die städtischen Gärtner aber seien zuversichtlich, dass sich die Birken als zäh genug erweisen.

(bea)