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Polizeikontrollen: Genauer Blick auf Fahrzeuge, Drogen und bekannte Orte

Polizeikontrollen : Genauer Blick auf Fahrzeuge, Drogen und bekannte Orte

Zahlreiche Anzeigen geschrieben: Polizei im Nordkreis zieht Bilanz nach Kontrollaktion gegen Straßenkriminalität und Verkehrsgefährder.

Die Inspektion 2 der Aachener Polizei hat in der vergangenen Woche im Nordkreis vielfältige Kontrollen vorgenommen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Straßenkriminalität zu bekämpfen. Am Montag teilte die Polizei die abschließende Bilanz der Kontrollen mit, die am Dienstag davor starteten.

Dabei wurden schon am ersten Tag von morgens bis in den frühen Nachmittag mehr als 60 Fahrzeuge kontrolliert. Die Beamten stellten insgesamt 19 Verkehrsverstöße fest: 17 wegen zu schnellen Fahrens, wobei ein Fahrer mit 30 Kilomter pro Stunde zu viel in geschlossener Ortschaft gemessen wurde. Zwei weitere Fahrer fielen auf, weil sie ein Handy bei der Fahrt nutzten.

An bekannten Treffpunkten

Am Mittwoch nahmen die Polizisten zunächst in Würselen auf der Kaiserstraße eine Verkehrskontrolle vor. Hier fielen an die 20 Verkehrsteilnehmer auf, die zu schnell unterwegs waren oder ihr Handy unerlaubt nutzten, heißt es in der Pressemitteilung.

In den Abendstunden konzentrierte man sich dann auf die Bekämpfung der Straßenkriminalität und kontrollierte bis in die Nachtstunden hinein gut 20 Personen an Problem- und als Beschwerdestellen bekannten Örtlichkeiten, etwa dem Alsdorfer Annapark, dem Carl-Alexander-Park in Baesweiler oder auch auf dem Parkplatz Bergerstraße in Herzogenrath.

Die Beamten fertigten mehrere Berichte an und schrieben eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Präsenzstreifen im Bereich Alsdorf während des EM-Spiels zwischen Deutschland und Ungarn verliefen für die Beamten ohne besondere Feststellungen.

Am Freitagabend unterstützte die Polizei das Ordnungsamt Alsdorf im Annapark. Polizeiliche Maßnahmen mussten jedoch nicht getroffen werden. In Baesweiler wurden mehrere kleinere und größere Gruppen in der Innenstadt im Bereich des Kirchplatzes angetroffen. Bekannte und teils problematische Jugendgruppen wurden offensiv angesprochen und kontrolliert.

Zudem fielen mehrere getunte und zu schnell fahrende Fahrzeuge im verkehrsberuhigten Bereich auf; die Autos und ihre Fahrer wurden kontrolliert. Letztere mussten in mehr als 30 Fällen ins Portemonnaie greifen, um Knöllchen zu bezahlen. Ein Fahrer konnte zudem keine Fahrerlaubnis vorweisen und erhielt eine Anzeige. Die Polizei kündigt an, derartige Kontrolleinsätze auch in Zukunft vornehmen zu wollen.

(red)