Alsdorf/Baesweiler: Gemeinsames Wehr-Training funktioniert gut

Alsdorf/Baesweiler: Gemeinsames Wehr-Training funktioniert gut

Seit mehr als zehn Jahren veranstalten der Löschzug 2 der Feuerwehr Alsdorf und der Löschzug Oidtweiler einmal jährlich eine gemeinsame Übung.

Zum Training trafen sich die beiden Wehren nun in Alsdorf-Busch auf dem Gelände der alten Grundschule mit je etwa 20 Einsatzkräften.

Die Übungsleiter hatten die alte Schule vorher mit mehreren Nebelmaschinen stark verqualmt und drei Übungspuppen sowie sieben Freiwillige versteckt, welche die Feuerwehrleute dann unter diesen erschwerten Bedingen finden und retten mussten. Dabei gingen die Retter mit schwerem Atemschutzgeräten fast unter Nullsicht in dem Gebäude vor und führten die „Verletzten” mit Rettungshauben in Sicherheit.

Einsatzleiter Stefan Heutz zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung, die Brandinspektoren Karsten Braun aus Oidtweiler und Andreas Hodenius aus Alsdorf, die die Übung erstellt hatten, fanden ebenfalls lobende Worte für die Zusammenarbeit der beiden Wehren: „Man konnte wieder einmal sehen, dass Kameradschaft auch über Stadtgrenzen hinaus funktioniert.”

Alle Beteiligten empfanden die Übung als sehr realistisch, was auch viele der Anwohner und Pendler in Busch so empfanden: Als der helle Rauch der Nebelmaschinen aus der alten Schule drang, meldeten sich viele besorgte Anwohner, um sich dann vom Hof aus das wehrübergreifende Spektakel anzusehen.

Die beiden Wehren beendeten die gelungene Übung mit einem kameradschaftlichen Grillen in Bettendorf.

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