Fünf weitere Ladestationen in Alsdorf

Kooperation von Stadt und EWV : Mehr Spannung für Elektrofahrzeuge

Sie fahren ein Elektrofahrzeug und müssen „tanken“. Strom zu tanken, ist in der ehemaligen Bergbaustadt ab sofort an fünf weiteren Ladestationen möglich. Zu finden sind diese, mit jeweils zwei 22 kW starken Ladepunkten ausgestatteten Säulen am Parkplatz des Tierparks, in der Innenstadt an der Bahnhofstraße 32, Luisenstraße 7 und am Parkplatz des Luisenbades sowie in Mariadorf an der Eschweilerstraße 7.

Ihre Folierung zeigt das Stadtwappen Alsdorfs und das Logo von EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, um die gute Kooperation der Beiden beim der Ausbau der Elektromobilität in der Stadt zum Ausdruck zu bringen.

Die Standorte seien in enger Zusammenarbeit gewählt worden, sagte EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Bei der passenden Standortwahl sei eine Mischung aus ausreichender Fläche und guter Frequentierung wichtig gewesen, ergänzte Josef Schultheis als Josef Schultheis als zuständiger Kommunalbetreuer der EWV. „Ich bin mir sicher, dass Elektroautos ein wichtiger Baustein der persönlichen Mobilität der Zukunft sein werden ebenso wie Rad- und Carsharing-Modelle“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders zum neuen Infrastrukturangebot in der Stadt. Umso wichtiger sei es, dass Städte und Gemeinden umdenken und klimafreundlichen Verkehr unterstützen.

Dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur dank des Förderprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) staatlich gefördert wird, freute alle Beteiligten. Das bedeutet, dass 40 Prozent der Kosten von etwa 12.000 Euro pro Säule für Lieferung, Anschluss und Montage staatlich abgedeckt werden. Abschließend wiesen die beiden Vertreter der EWV noch daraufhin, dass man gerade dabei sei, die Arbeiten an mehr als 60 Ladepunkten in der gesamten Städteregion abzuschließen und so dem Aufbau des wichtigen Zukunftsthema Elektromobilität noch ein wenig mehr Spannung zu geben.

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