Nordkreis: Feuerwehrnachwuchs ist gut gerüstet

Nordkreis: Feuerwehrnachwuchs ist gut gerüstet

Der Wahlspruch „Retten, löschen, bergen, schützen“ beschreibt umfassend den Aufgabenbereich der deutschen Feuerwehren. Jeder Einsatz stellt für die Wehrleute eine neue und unbekannte Situation dar. Gerade um in diesen unvorhersehbaren Unglücksfällen Herr der Lage zu werden, bedarf es einer fundierten und umfassend ausgestalteten Grundausbildung.

Die drei Nordkreisfeuerwehren Alsdorf, Würselen und Herzogenrath betreiben daher seit einigen Jahren eine „Ausbildungskooperation“ in den Grundausbildungsmodulen I — IV. Kürzlich fand in Alsdorf wieder die Modul III-Ausbildung statt.

In mehr als 40 Unterrichtsstunden wurde den freiwilligen Jungfeuerwehrleuten Wissen aus den Bereichen der ersten Hilfe, Stressbewältigung, Knotenkunde oder Wasserversorgung vermittelt. Neben der theoretischen Ausbildung erfolgte eine praktische Ausbildung im Alsdorfer Stadtgebiet. Am Förderturm am Anna-Park übten die Kräfte das Retten und Gerettetwerden aus Höhenlagen, während eine andere Gruppe an der Gesamtschule die Brandbekämpfung auf Flachdächern sowie das Anleitern von tragbaren Leitern vornahm.

Insgesamt bestanden elf Nachwuchskräfte das vorletzte Modul der Grundausbildung. Aus Alsdorf nahmen erfolgreich teil: Thomas Bösl, Max Neukamp, Domenic Schenk, Daniel Schwarzer; aus Herzogenrath: Lea Jungen, Jakob Henke; aus Würselen: Dennis Amberg, Simon Doersch, Günther Göttgens, Jaroslaw Kosch und Patrick Nellen.

Zu den Gratulanten gehörten neben dem Kreisbrandmeister Bernd Hollands, Ralf Jüsgens (stv. Leiter der FW Würselen), Detlef Busse (Leiter der FW Herzogenrath), Dirk Stoeckmann (stv. Leiter der FW Alsdorf) sowie die beiden Ausbildungsbeauftragten Michael Pütz (FW Würselen) und Horst Steiner (FW Alsdorf).

Besonderer Dank galt auch dem hervorragenden Alsdorfer Ausbilderteam um Horst Steiner: Christian Becker, Michael Dlugosz, Georg Djokic, Stephan Knops, Dirk Stoeckmann, Dirk Stoltefuß und Christoph Simon.