Feuerwehreinsatz am Städtischen Gymnasium in Würselen

Feuerwehreinsatz am Städtischen Gymnasium: 17 leichtverletzte Unterstufenschüler

17 Schüler des Städtischen Gymnasiums in Würselen müssen nach einem Brandeinsatz mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

17 Schüler des Städtischen Gymnasiums in Würselen sind am Freitagnachmittag mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem der defekte Kondensator einer Lampe durchgeschmort ist und für beträchtliche Rauchentwicklung gesorgt hat.

Der Alarm war um Punkt 12.15 Uhr ausgelöst worden. Die Feuerwehr rückte mit den Löschzügen Mitte und Bardenberg aus, während der Löschzug Broichweiden den Grundschutz für die Stadt sicherstellte. Insgesamt waren 51 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes wurde gerufen, was immer dann geschieht, wenn mehr als fünf Verletzte gemeldet werden. Ferner waren vor Ort Notarzt und zahlreiche Rettungswagen und die Polizei zu sehen.

Die Lampe befand sich in einem Flur des Hauptgebäudes. Während die konkrete Brandgefahr schnell beseitigt werden konnte, zog der gesamte Einsatz sich bis weit in den Nachmittag. Die Schüler, die mit dem Rauch in Berührung gekommen waren, wurden untersucht, 17 von ihnen schließlich in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sie sind elf oder zwölf Jahre alt und gehören offenbar überwiegend derselben Klasse an. Einige von ihnen klagten über gereizte Atemwege, dass keine ernsthaften Verletzungen vorlagen, war jedoch schnell klar.

Da das Städtische Gymnasium mitten im Würselener Stadtzentrum liegt, löste der Einsatz beträchtliche Verkehrsbehinderungen aus. Die Klosterstraße wurde zwischen Sparkasse und Neuhauser Straße vollgesperrt, in Richtung Kaiserstraße und auf der Lehnstraße gab es für die Autos kein Vor und kein Zurück mehr. Auch die Lehnstraße wurde schließlich abgeriegelt. An der Kreuzung Bahnhofstraße war eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts dabei zu beobachten, wie sie sich mit renitenten Autofahrern herumschlug, die sich unbedingt in den hundert Meter entfernt beginnenden Stau einreihen wollten.

Schon vor dem Einsatz am Gymnasium lagen ereignisreiche Tage hinter den Rettungskräften im Nordkreis, die Sturmtief, Abwasserrohre am Rande des Zusammenbruchs und ein evakuiertes Schulzentrum in Alsdorf mit sich gebracht hatten. Ihnen darf man wünschen, dass das Wochenende etwas ruhiger verläuft.

(jpm/tv)
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