Alsdorf: Feine Mischung aus Chor- und Blasmusik im Energeticon

Alsdorf: Feine Mischung aus Chor- und Blasmusik im Energeticon

Eine Garantie zum Mitsingen wurde gleich mitgeliefert: Bei einem „Euregionalen Konzert“ im Alsdorfer Energeticon genossen gut 200 Besucher eine Kombination aus Chorgesang und Blasmusik.

Hans-Peter Jonen, landläufig besser als „HaPe“ bekannt, fühlte sich in der Wahl des Programms bestätigt. Spätestens dann, als die Zuschauer beim hingebungsvollen Gesang des Knappenchors St. Barbara aus Alsdorf leise mitsangen.

Freunde aus Kerkrade

Hans-Peter Jonen hatte neben dem Knappenchor auch das Bergmännische Bläserensemble St. Barbara und die Formation „Vocal Harmony“ aus Kerkrade eingeladen. Viele Besucher kamen deshalb aus den Niederlanden. Denn dort ist die traditionelle Musik mit den Komponenten aus der Volksmusik sehr beliebt. „Wir gehen auch gerne in den Limburger Raum, um dort unser Programm zu spielen“, sagte Hans-Peter Jonen. Im Energeticon begann der Knappenchor unter der Leitung von Volkmar Michl. Die Weisen, wie beispielsweise das „Rheinische Bergmannslied“, waren auch bei den Zuhörern bestens bekannt und kamen sehr gut an. Selbst Schirmherr und Beigeordneter Ralf Kahlen schien in der ersten Reihe mitzusummen.

Später, im zweiten Teil, wurde es bei den Sängern etwas beschwingter. Gerade dann, wenn sie vom „Schifferlied“ oder vom „Weinland“ sangen. Die von Jan Gouders geleitete „Vocal Harmony“ und das Bläserensemble, das von Franz Worm dirigiert wird, wechselten sich ab. Zwischen dem Cohen-Song „Hallelujah“, den „Beatles“ („When I’m Sixty Four“) oder Fuciks „Florentiner Marsch“ bewegte sich das Repertoire. Gut gelaunt wechselten die Klangkörper zu den „Fööss“ mit dem „Wasser vun Kölle“ oder erinnerten an Horst Muys, der seinerzeit vom „Besuch em Zoo“ sang. „Fliegermarsch“ und „Steigerlied“, gemeinsam dargeboten, beendeten einen schönen Konzertabend. Das Projekt scheint Zukunft zu haben.

(mas)
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