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Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg

Erinnerung : Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkriegs

„Wie wichtig die Erinnerung an Unheil und Erbfeindschaft ist, sollte uns allen bewusst sein.“ Mit diesen Worten eröffnete Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens eine Gedenkfeier aus Anlass der Beendigung des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.

Der Rat der Stadt Baesweiler und einige weitere Gäste sowie die Öffentlichkeit gedachten gemeinsam der Millionen Toten des Ersten Weltkrieges. Am Place de Montesson (französische Partnerstadt Baesweilers) stellte Linkens heraus: „Ich bin froh, zuletzt an der Gedenkfeier in Montesson teilgenommen zu haben. Dabei war ich sehr beeindruckt, wie würdevoll in Frankreich der Toten des 1. Weltkrieges gedacht wird.“

Er hob hervor, dass die anwesenden Deutschen als Freunde angenommen und einbezogen waren. „Aus Hass und Feindschaft ist tiefe Freundschaft und Verständnis erwachsen“, sagte Linkens. Es sei wichtig, dass genau diese fundierte Grundlage für ein friedliches Miteinander für die Zukunft geschaffen werde.

Zum Schluss des Gedächtnisses an die Grauen vor 100 Jahren riefen Pfarrer Jochen Gürtler von der Evangelischen Gemeinde Baesweiler und sein katholischer Kollege, Gemeindereferent Bernd Mionskowski zum gemeinsamen Friedensgebet auf. An der schlichten und würdigen Feier beteiligte sich auch die Feuerwehr mit Fackelträgern.

(mali)