Baesweiler: Energiesparpotenzial unter der Lupe

Baesweiler: Energiesparpotenzial unter der Lupe

Das Ziel heißt: Möglichst große Energie- und Kosteneinsparungen an öffentlichen Gebäuden erreichen. Um das energetische Optimierungspotenzial städtischen Gebäuden in Baesweiler auszuloten, soll ein fundiertes Energiekonzept her.

Zugleich wurde 2008 ein Antrag auf Förderung dieser Studie bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gestellt. Die Ergebnisse der Studie - erarbeitet von zwei Planungsbüros - wurden nun dem Bau- und Planungssauschuss dargelegt.

An dem im Sommer 2008 begonnenen Gutachten arbeitet auch die Verwaltung intensiv mit. Insgesamt wurden 23 Objekte geprüft. Auf Ergebnisse ging im Ausschuss Reiner Wirtz vom Planungsbüro Rongen-Architekten aus Wassenberg ein.

Man habe die kompletten Wand-, Dach- und Bodenquerschnitte erfasst, Thermographiebilder erstellt und Kohlendioxid-Messungen vorgenommen. Am Ende waren „Tausende Seiten von Daten zusammengetragen”. Die Planer hatten Kostenrechnungen aufgestellt und mit dem EnergieeinsparpotentialÊ verglichen.

Das Gutachten erhebt Fragestellungen, ob Gesamtsanierungen wie am Gymnasium notwendig sind oder „nur” eine neue Heiztechnik oder auch Dämmmaßnahmen ausreichen. Ein wesentlicher Punkt ist laut Wirtz auch, wie mögliche Steigerungen der Energiepreise in den nächsten 20 bis 30 Jahren möglichst real angesetzt werden können.

Wirtz betonte hinsichtlich der Studie, dass nun ein Ergebnis vorliege, dieses könne jedoch immer nur ein Zwischenresultat sein - weil man künftig ständig nach Optimierungen für einen noch höheren Standard suchen werde.

Strauch: „Das Gutachten ist nun die Grundlage für uns, neue Förderanträge zu stellen.” Er betonte auch, dass es „Ansätze für Prioritätenbildungen aus diesem Gutachten” gebe.

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