Baesweiler: Energieberatung zu Sonderkonditionen in ausgesuchten Quartieren

Baesweiler : Energieberatung zu Sonderkonditionen in ausgesuchten Quartieren

Die Stadt Baesweiler legt nach eigenem bekunden Wert darauf, den Klimaschutz und die Energiewende zu unterstützen. Jeder Liter Öl und jede KWh Gas und Strom, die gespart werden könnten, müssten nicht mehr produziert werden.

Um die Energieeinsparung deutlich zu verbessern, bietet die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Verein Altbau plus und der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW sowie der Städteregion Aachen eine Sonderenergieberatungsaktion in Teilbereichen der Stadtteile Baesweiler und Setterich an.

Über die Verbraucherzentrale stehen erfahrene Berater (Architekten und Ingenieure) noch bis Mittwoch, 22. Dezember, in bestimmten Quartieren zu einem Sonderpreis von 30 Euro zur Verfügung — dank Förderung durch die Städteregion, anstatt dem bereits durch das Land NRW ebenfalls geförderten Kostenbeitrag von 60 Euro.

Dieser Preis gilt nur im Aktionszeitraum und in den ausgewählten Gemeindebereichen im Ortsteil Setterich (Hauptstraße ab Nummer 42, An der Burg 2-6, Im Bongert 1-7, Emil-Mayrisch-Straße 1-10) und Baesweiler (Reyplatz, Breite Straße 1-30, Kückstraße, Löffelstraße 1-19, Roskaul 1-2, Kirchstraße, Im Kirchwinkel 1-8, Am Feuerwehrturm, Peterstraße 2-6 und In der Schaf) für alle Häuser, die vor dem 1. Januar 1995 errichtet wurden.

Dieser Bereich ist der Geltungsbereich, für den der Stadtrat zu den Städtebauprogrammen „Soziale Stadt Setterich“ und „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Baesweiler“ auch bereits ein Hof- und Fassadenförderprogramm beschlossen hat: Ein attraktives Ortsbild entfalte Anziehungskraft, sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, aber auch heimatstiftendes Element. Aus diesem Grund habe sich die Stadt zum Ziel gesetzt, mit Unterstützung von Land und Bund das Erscheinungsbild von Setterich-Nord aber auch des Innenstadtbereichs Baesweiler entlang von Kück- und Kirchstraße aufzuwerten.

Haus- und Grundstückseigentümer in den Geltungsbereichen sind angesprochen, ihre, dem öffentlichen Raum zugewandten Fassaden- und Hofflächen attraktiver zu gestalten und so das Erscheinungsbild des Ortes zu verbessern. Zu diesem Zweck hat die Stadt ein Programm aufgelegt, das im städtebaulichen Bereich ideell (kostenlose Erstberatung) und finanziell (Sanierungszuschuss) unterstützt.

Interessenten können sich an Josef Meyer im Stadtentwicklungsamt, 02401/800304, oder Bernd Sauren, 800-309, wenden. Hier gibt es auch einen Infoflyer sowie persönliche Beratung.

Die Energieberater der Verbraucherzentrale bieten bei Interesse zum o.a. Kostenbeitrag an, den Energieverbrauch zu analysieren und bei einer etwa 90 Minuten dauernden Beratung im Wohnhaus Empfehlungen und Tipps zu allen Themen des Energiesparens und der Energiekostenreduzierung bei der Gebäudemodernisierung zu geben.

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