Herzogenrath: Elvira Trumm stellt Porträts in Roda aus

Herzogenrath: Elvira Trumm stellt Porträts in Roda aus

Von Menschen fasziniert, gestaltet Elvira Trumm Bilder des Alltags und hält Augenblicke und Stimmungen fest. Der menschliche Kopf steht im Fokus der Niederländerin, die erstmals eine Einzelausstellung in Deutschland präsentiert. Im „Frauenkomm“ im Bahnhof Herzogenrath präsentiert sie Malerei und Zeichnungen.

Was ist schön?

„Schön ist nicht per se schön, innere Werte sind wichtig“, sagt Trumm, die mit ihren „Gefühlsköpfen“ den Charakter und den individuellen Ausdruck der Porträtierten darstellen möchte. Es geht um Menschen, Gesten, Bewegungen. „Erst das Auge des Betrachters entscheidet, was schön ist“, sagt Trumm, die in Hoensbroek lebt und in der Vergangenheit unter anderem als Kassiererin, Geschäftsführerin in einem Kindergarten, Sekretärin und Assistentin in einem Seniorenheim gearbeitethat.

Nach einem Unfall absolvierte die lebensfrohe Frau erst spät ein Kunststudium an der Akademie Maasmechelen in Belgien, wo sie in Malerei und Zeichnung abschloss. „Deshalb ist Trumm zwar reich an Lebensjahren, aber eine noch junge Künstlerin, die ihren Weg macht und mehr und mehr zu einer eigenen Handschrift findet“, sagte Kuratorin Uta Göbel-Groß bei der Vernissage. Meist sind Acryl- und Ölfarbe die Handwerksmittel, aber auch Sepia und Latex kommen zum Einsatz. Neben Porträts zeigt Trumm Architektur im urbanen und maritimen Raum und Hafenszenen.

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