Baesweiler: Eigene Schlagkraft unter Beweis gestellt

Baesweiler: Eigene Schlagkraft unter Beweis gestellt

Den Gesichtszügen von Kreisbrandmeister Bernd Hollands und der Baesweiler Feuerwehrleitung — Dieter Kettenhofen und Dirk Grein — war zu entnehmen: Die Jungs (und Mädels) der Freiwilligen Feuerwehr Baesweiler haben einen guten Job gemacht.

Zur Jahreshauptübung rückte die Baesweiler Wehr mit über 100 Kräften zum Unternehmen Cook Medical an der Robert-Koch-Straße aus.

Schweißarbeiten als Auslöser

Angenommen wurde eine Ausgangslage, bei der es durch Reparatur- und Erweiterungsarbeiten in einem Hochregallager des Unternehmens zu einem Lagerbrand kam. Die Schweißarbeiten erforderten zuvor ein Abschalten der Sprinkleranlage, so dass das „Feuer“ sich sehr schnell ausbreitete. Die Brandmeldeanlage des Betriebes löste Alarm aus, die Baesweiler Wehr wurde über die Leitstelle in Aachen alarmiert. Kurz nach dem Sirenenalarm trafen Löschzüge aus Baesweiler, Beggendorf und Loverich ein. Ihnen wurde unter anderem mitgeteilt, dass zwei Arbeiter einer Fremdfirma, die mit den Schweißarbeiten betraut waren, vermisst wurden.

Die Lage verschärfte sich noch, als entdeckt wurde, dass die Dachhaut des Gebäudes durchs Feuer bereits durchbrochen wurde. Das ließ einen Vollalarm notwendig werden. Die Löschzüge aus Baesweiler, Beggendorf und Oidtweiler übernahmen die Rettung von Menschen und den Innenangriff. Die anrückenden Züge aus Loverich, Puffendorf und Setterich übernahmen die Brandbekämpüfung und setzten dazu auch Wenderohre und die Drehleiter DL 23 ein. Mit massivem Wassereinsatz wurde die Ausbreitung des Feuers auf die anderen Hallenteile verhindert. Die Übung zeigte, dass Baesweilers Freiwillige Feuerwehr den Anforderungen in jeder Hinsicht gewachsen ist.

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