Pilgern zum Marienwallfahrtsort : Drei Tage lang auf großer Wallfahrt

Pilgern zum Marienwallfahrtsort : Drei Tage lang auf großer Wallfahrt

Es war bereits das 303. Mal, dass die Kevelaerbruderschaft Alsdorf und Umgebung zum Marienwallfahrtsort Kevelaer pilgerte. Leitgedanke diesmal war: „Suche Frieden und jage ihm nach“.

Die 61 Fußpilger mit Horst Plätzinger als Kreuzträger an der Spitze erreichten nach Übernachtungen in Wegberg und Straelen am dritten Wallfahrtstag den Wallfahrtsort. Dort angekommen, schlossen sich der Fußpilgergruppe rund 200 Bus- und Pkw-Pilger an. Gemeinsam wurde in der Kevelaerer Marien-Basilika die Pilgermesse gefeiert. Später nahmen die Pilger am Kreuzweg und der Lichterprozession teil.

Drei Pilger waren das erste Mal dabei. Ihnen wurde Vorort während einer kleinen Feierstunde am Abend ein Pilgerkreuz und eine Festschrift der Bruderschaft überreicht. Hans-Peter Klassen aus Heimbach ging das 20. Mal mit, während Roswitha Koerfer sogar zum 35. Mal an der Fußwallfahrt teilnahm. Und dann gab es Fußpilger, die zum 25. Mal mit von der Partie waren — nämlich: Ira Klüttermann-Rungen, Christel Bergrath, Ute Meyer (alle aus Gereonsweiler) sowie Ingo Kroker aus Alsdorf.

Die Silberjubilare standen im Blickpunkt der Feier. Sie erhielten ein bischöfliches Glückwunschschreiben und Geschenke der Fußpilger. Schließlich folgte für die Fußpilgergruppe der zweieinhalb Tage dauernde Rückweg. Geistliche Begleiter der 303. Fußwallfahrt waren auf dem Hinweg Diakon Joachim Stümpel und schließlich auf dem Rückweg Pater Gerd Blick von der GdG St. Castor, Alsdorf. Prozessionsleiter war Hans-Josef Flecken, der Präfekt der Bruderschaft.

Viele der Teilnehmer erklärten beim Verabschieden an der St. Castor-Kirche bereits — auch wenn sie nach den zurückgelegten 190 Kilometern teilweise Blasen an den Füßen und kräftigen Muskelkater hatten — dass sie an der 304. Fußwallfahrt wieder teilnehmen wollen.

(dag)
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