Alsdorf: Die Skater müssen wegen des Regens etwas improvisieren

Alsdorf: Die Skater müssen wegen des Regens etwas improvisieren

Viele Tricks und laute Musik: Das Jugendamt hatte beim Alsdorfer Skatecontest auf die Bretter gebeten. In Leistungsklassen sollte auf der Skate-Anlage im Annapark der jeweilige Street-König gesucht werden.

Der umzäumte Asphaltplatz besteht aus zwei sich gegenüberliegenden Anfahr-Rampen (Step Curb Table und Quater-Pipe mit Table). In der Mitte befindet sich eine große „Funbox“ mit einer Reihe von Aufbauten: „Transition, Pyramide, Massiv Rail, Roof Top und Spine Ramp“.

Leider jedoch spielte das Wetter nicht so mit. Für die Skater aber noch lange kein Grund, den Contest komplett ins Wasser fallen zu lassen. Kurzerhand schnappten sich Akteure Besen und wischten das Nass vom Boden und den kleineren Rampen. „Denn die großen Rampen zu nutzen, das geht gar nicht. Das ist viel zu gefährlich“, sagte Streetworkerin Susanne Schlegel, die gemeinsam mit Streetworker Hartmut Krombholz das Event federführend organisierte.

Nachdem die Sonne wieder hervorschaute, ein Teil des Bodens, Bank und Curb weitestgehend getrocknet waren, ging es los. Geskatet wurde auf dem verkleinerten Park, der dennoch einiges an Überfahrt-, Sprung- und Trickmöglichkeiten bot, mit ordentlich Schmackes und „ohne Rücksicht auf Verluste“. Die Jungs zeigten, was sie drauf hatten, auch wenn es noch ein wenig glatt war.

Besucher und Preise

Ein paar Besucher kamen auch vorbei — unter ihnen Vize-Bürgermeister Dieter Lothmann. Für musikalische Untermalung des Contest sorgte DJ Wise. Profi-Skater L-Pav (alias Lubomir Pavlov) moderierte. Zu gewinnen gab es verschiedene Sachpreise.

(dag)
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