Würselen: Die Rohre für die neue Mensa sind bereits verlegt

Würselen : Die Rohre für die neue Mensa sind bereits verlegt

Zwischen Schulgebäude und Turnhalle des städtischen Gymnasiums in Würselen an der Klosterstraße klafft eine riesige Lücke. Ein Bauzaun sperrt einen Teil des Pausenhofs ab, auf dem deutlich sichtbar Erdarbeiten stattgefunden haben, nachdem der Korridor zwischen den beiden Bauteilen abgerissen worden war.

Ein Graben zieht sich um die rechtgeckige Fläche, Stützen stabilisieren die Wände. Noch in diesem Jahr soll sie fertiggestellt werden, die neue Mensa. Nicht sichtbar, aber bereits vor dem einbrechenden Winter erledigt, sind alle Arbeiten an der Wasserver- und -entsorgung einschließlich der Installation eines für den Mensabetrieb notwendigen Fettabscheiders.

Das städtische Gymnasium war schon mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 in den Ganztagsbetrieb gestartet. Im aktuellen Schuljahr befinden sich bereits die Jahrgangsstufen fünf bis sieben im Ganztagsbetrieb. Die Versorgung der Schüler erfolgt derzeit noch in einer Übergangsmensa, mit großer Unterstützung des Mensavereins, der von der Würselenerin Dagmar Thorand gegründet und erfolgreich vorangetrieben wurde und seither ehrenamtlich geleitet wird, wofür sie im vergangenen Jahr mit der Ehrenmedaille „Wöschelter Düvel“ ausgezeichnet wurde.

Drei Klassenräume in Beschlag

Für den provisorischen Mensabetrieb werden laut Pressemitteilung der Stadt Würselen schon jetzt drei Klassenräume benötigt, was die Anzahl der Unterrichtsräume entsprechend reduziert. Zu Beginn des nächsten Schuljahres werden nochmals rund 220 Ganztagsschüler hinzukommen, was insgesamt rund 600 Essen in zwei „Schichten“ bedeutet.

Der Rat der Stadt Würselen hatte bereits im April vergangenen Jahres den Bau einer neuen Schulmensa mit 250 Sitzplätzen beschlossen. Kostenpunkt: 3,25 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sind nun in vollem Gange. In den nächsten Tagen wird die Bodenplatte gegossen, auf der dann zügig ein Gebäude aus Betonsandwichelementen wachsen wird.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Baumaßnahme laut Stadtverwaltung im geplanten Finanzkorridor. Die Fertigstellung zum neuen Schuljahr wird sich zwar aller Voraussicht nach verzögern. „Wir haben für diesen Fall aber schon Kompensationsmaßnahmen geplant“, erklärt Till von Hoegen, Technischer Beigeordneter der Stadt Würselen, „auch hier in enger Absprache mit dem Mensaverein, so dass der Mensabetrieb uneingeschränkt weiterlaufen kann.“

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