Alsdorf/Würselen: Die Leistungsfähigkeit langfristig sichern

Alsdorf/Würselen: Die Leistungsfähigkeit langfristig sichern

Das 1953 in Trägerschaft der Pfarre Christus König gegründete und zunächst von Franziskanerinnen geführte Altenheim St. Josef in Busch hat einen neuen Träger.

Erworben wurde es von der Senioren- und Pflegezentrum St. Antonius gGmbH in Würselen, deren alleiniger Gesellschafter die Pfarre St. Sebastian ist. Die Pfarre St. Castor Alsdorf, die nach der Fusion Rechtsnachfolgerin der Christus-König-Gemeinde war, entschloss sich zu diesem Schritt, „um langfristig die wirtschaftliche und pflegerische Leistungsfähigkeit des Altenheimes zu sichern und zu stärken”.

Das St. Josef-Haus habe einen partnerschaftlichen Träger auf seiner Wellenlänge gesucht, sagt der Geschäftsführer des Senioren- und Pflegezentrums St. Antonius, Joachim Classen. Da habe sich seine Einrichtung angeboten. Nun verfüge seine Einrichtung über 220 Betten - davon 82 in Alsdorf.

Zum Komplettpaket gehören noch 32 betreute Wohnungen, zwölf Tagespflegeplätze, der Mobile Soziale Dienst und Essen auf Rädern. Die Leitung des Josefhauses liegt weiter in den bewährten Händen von Heinz-Jürgen Kaußen. Classen: „Es wird keine personelle Veränderung geben.” Die Maßgaben des neuen Landespflegegesetzes würden bis Ende 2012 in Busch umgesetzt. So soll es hier dann rund 80 Prozent Einzelzimmer geben.

„Damit werden wir den immer höher werden Ansprüchen der Heimbewohner noch besser gerecht.” Der Übergang soll sich, so Classen, auf partnerschaftlicher Ebene vollziehen. Ein Mitglied des Kirchenvorstands von St. Castor werde zehn Jahre als Sachkundiger dem Aufsichtsrat des Senioren- und Pflegezentrums St. Antonius gGmbH angehören, setzt er auf eine gute Zukunft seiner Einrichtung mit „Dependance” in Alsdorf.

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