Herzogenrath: Die Kunstmorde des Dr. Thomas Hoeps und Jac. Toes

Herzogenrath: Die Kunstmorde des Dr. Thomas Hoeps und Jac. Toes

Man stelle sich vor - gut gelaunt geht man durch eine neue Kunstausstellung, die weit über die Stadtgrenzen hinaus von den Kritikern gelobt wird. Dann entdeckt man während dem Rundgang in einer Kunstinstallation eine Leiche.

Gehört die zur Kunst oder verbirgt sich dahinter ein Verbrechen? Schnell wird sich letzteres bestätigen. Schließlich wird bekannt, dass die tote Frau ein Verhältnis mit dem Museumsdirektor hatte. Das, was sich wie eine haarsträubende Geschichte anhört, ist auch eine - nämlich die von Dr. Thomas Hoeps und Jac. Toes.

Das deutsch-niederländische Autorenduo beschreibt in seinem gemeinsamen Debütroman „Nach allen Regeln der Kunst” die Ermittlungen um die „Kunstmorde”, die der deutsche Museumsrestaurator Robert Patati gemeinsam mit der niederländischen Kommissarin Micky Spijker anstellt.

Kennengelernt hatten sich die beiden Autoren bei der „Kriminale 2004”, zwei Jahre später traten sie erneut in Kontakt mit dem Hintergedanken, gemeinsam einen Kriminalroman zu schreiben. „Ursprünglich sollte damit die Museumskultur in Mönchengladbach, Arnheim und Nimwegen angekurbelt werden”, erklärt Jac. Toes.

Mittlerweile gibt es bereits einen Fortsetzungsroman, ein weiterer ist in Arbeit. Ihr Erstlingswerk stellten sie gemeinsam bei einer Autorenlesung im Forum für Kunst und Kultur im Eurode-Bahnhof vor.

Initiiert hatte die Veranstaltung der Förderverein Pro Stadtbücherei in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Herzogenrath und dem Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio.

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