Alsdorf: Die GSG geht gestärkt ins neue Jahr: Viele neue Projekte

Alsdorf: Die GSG geht gestärkt ins neue Jahr: Viele neue Projekte

Es ist die Zuverlässigkeit, die man an der GSG schätzt. Das sagen Kunden und Partner auf technischem Sektor. „Die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft kann eben schnell und flexibel handeln”, bestätigt die Geschäftsführung des Alsdorfer Unternehmens, an dem die Stadt mehrheitlich beteiligt ist.

Dafür bekommt sie - und der 25 Prozent-Partner Aachener Bank - jetzt mit dem Segen des Aufsichtsrates eine Dividende aufs Eigenkapital in Höhe von 15 Prozent.

Denn man ist sehr zufrieden mit der Jahresbilanz 2007, jetzt von den Geschäftsführern Dieter Sandlöbes und Achim Speer vorgestellt. „Der Jahresüberschuss konnte zum vierten Mal in Folge gesteigert werden”, sagt Dieter Sandlöbes: nach Steuern 354.000 Euro!

Von den Instandhaltungen und Modernisierungen, welche die GSG in Auftrag gegeben haben, profitierten viele regionale Betriebe. Rund 1,1 Millionen Euro sind dafür aufgewendet worden.

Das Jahr 2008 wird sich wirtschaftlich ähnlich erfolgreich abschließen lassen, schauen die Geschäftsführer voraus. Die 22 Mitarbeiter/innen, ein Drittel in Teilzeit beschäftigt, leisten einen Jahresumsatz von etwa 3,6 Millionen Euro.

Siedlungen, markante Mietshäuser wie das „Kalker-Haus” in der Annastraße mit 23 von Grund aufgefrischten Einheiten, das Schulzentrum Ost, Feuerwehren und jüngst die Alsdorfer Burg sind Objekte des „Facility-Managements” der GSG.

An der Burg wurden bereits Konzertmuschel und Remise instandgesetzt, am Eingang Grünstraße die Treppenanlage erneuert. Im Park ist der Spielplatz durch Reparatur der Spielgeräte wieder ansehnlich.

Kommunales Management

„Wir haben nun mit der Bestandsanalyse der Burg begonnen”, sagt Achim Speer. „Denkmalschutz, Statik, technische Gebäudeausrüstung, Verkehrssicherheit und Baukonstruktion - das alles wird genau unter die Lupe genommen.”

„Aber auch im kommunalen Management haben wir eine erfolgreiche Arbeit vorzuweisen”, betont Dieter Sandlöbes. An der Gerhart-Hauptmann-Schule in der Siedlung Ost wird mit dem Außensportgelände für Hauptschule und angrenzender Grundschule der Ganztagsbetrieb gefördert, dem sich die Grundschule vielleicht schon bald anschließen könnte.

Eine provisorische Mensa ist jedenfalls eingerichtet, Alternativen für den neuen Speisesaal wurden - wie bereits aus den politischen Fachausschüssen berichtet - entwickelt.

„Eine Unterrichtsklasse ist von der GSG zu einem Freizeitraum umgestaltet. Außerdem wurden Mängel am Lehrschwimmbecken behoben und das Dach der offnen Pausenhalle erneuert. Die Sicherheitsstandards der Elektroversorgung sind verbessert und der Blitzschutz erneuert”, bilanziert Technischer Geschäftsführer Speer.

Auch die unter Verwaltung der GSG stehenden Kindertagesstätten wurden zeitgemäß betreut, was die nötige Instandhaltung betrifft. „Auf diese schönen Erfolge, die Wohn- und Lebensqualität in Alsdorf steigern, ruhen wir uns aber nicht aus”, versichert Dieter Sandlöbes.

Die Bilanz 2007 ist gedruckt, den Abschluss 2008 vor Augen, und für 2009 hat die GSG bereits volle Planungs- und Auftragsbücher. „Für die Burg wollen wir gemeinsam mit der Stadt wirtschaftliche Perspektiven erarbeiten. Dieser Bereich soll weiter entwickelt werden”, gibt die Geschäftsführung vor.

Kreativ will die GSG auch an das Thema Ganztagsschulen und Mensen gehen. „Das braucht Fantasie”, meint Achim Speer, „denn da sind wir nur treuhänderisch im Management tätig, nicht aber als Investor.”

Und mit noch etwas mehr Vorstellungskraft wäre selbst das, lässt sich aus dem Erfolg ableiten, für die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft denkbar.

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