Alsdorf: Der 32. Broichbachtal-Lauf steht in den Startlöchern

Alsdorf : Der 32. Broichbachtal-Lauf steht in den Startlöchern

Die ersten selbst gebackenen Kuchenstücke gehen schon morgens um sieben über die Theke. Einschließlich eines Heißgetränks. Läufer sind Frühaufsteher. Dass weiß Kurt Pohle nur zu gut. Das Vorstandsmitglied des Lauftreffs Alsdorf-Ost schmunzelt immer wieder, wenn es an den Osterlauf (Veranstalter ist der Stadtsportverband Alsdorf) denkt.

„Die sitzen schon ganz früh gemütlich hier und gehen ganz entspannt an den Tag ran“, erzählt Pohle im Beisein des Lauftreff-Vorsitzenden Peter Schieffer. Der Lauftreff Alsdorf-Ost ist Ausrichter. Monatelang haben sie und ihre Mitsportler vorbereitet, organisiert, telefoniert und beschafft. Nun kann der 32. Internationale Broichbachtal-Lauf in Bewegung gesetzt werden.

Ostermontag werden sich wahrscheinlich geschätzte 400 Teilnehmer auf dem Schulhof der Grundschule Blumenrath versammeln. Dort haben die Organisatoren eine große Cafeteria und Versorgungsstation eingerichtet. Für Läufer, Wanderer, Walker und Nordicwalker. Alle starten zu unterschiedlichen Zeiten. Das erfordert viel Personal.

Pohle: „Unsere komplette Mannschaft ist so stark in die Aufgaben eingebunden, dass von uns niemand am sportlichen Event teilnehmen kann.“ Bedauern schwingt da nicht mit, denn alle sind mit Freude dabei. Einschließlich des Roten-Kreuz-Teams Alsdorf, das ebenfalls schon frühmorgens anrückt und bis zum voraussichtlichen Ende gegen 14 Uhr wacht.

Vor 38 Jahren wurde der Lauftreff von der mittlerweile 88-jährigen Alsdorfer Legende Günter Durst (Ehrenvorsitzender) gegründet. Dass man eine so große Veranstaltung etabliert hat, erfüllt alle 35 Mitwirkenden des Lauftreffs mit Stolz. „Wir hatten auch schon sportliche Spitzenleute wie André Collet hier“, fällt Pohle der vielfache Marathonsieger von Monschau aus der Teilnehmerliste ein. Überhaupt ist das Feld — gerade bei den Läufern — sehr international.

„Da kommen Leute aus Benelux in stattlicher Zahl“, erklärt Peter Schieffer. Dass dabei die Spitzenwerte in Sachen Tempo nicht mehr wie früher erreicht werden, ist für Pohle nebensächlich. Er lacht. „Früher war die Elite schneller, heute sind die nicht mehr so bekloppt“. Aber das ist eben nur sekundär, denn nur eins soll im Vordergrund stehen: Spaß an der Bewegung. Dabei gibt es dann auch Punkte für die „Rur-Eifel-Cupwertung“ zu sammeln.

Das ist für manchen Sportler ein großer Anreiz, aber das bis zur Siegerehrung geöffnete Kuchenbuffet auch.

(mas)