Würselen: „Chemie entdecken”: Würselener Gymnasiasten erfolgreich

Würselen: „Chemie entdecken”: Würselener Gymnasiasten erfolgreich

Mehr als 10.400 Schülerinnen und Schülern aus NRW haben beim Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken” im Schuljahr 2009/2010 mitgemacht, darunter auch sechs Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Stadt Würselen. Erfolgreich waren Larrisa Lelickens und Desiree Triller (Klasse 10d).

Für ihre besondere Leistung werden zudem Philipp Funke (Klasse 7d), Max Karhausen und Y Chi Cindy Phung (beide Klasse 7a) ausgezeichnet.

Sie gehören damit zu den 356 Preisträgern des Landes NRW. Das Ziel des Wettbewerbs ist es die Schüler zum Experimentieren anzuregen, dabei Alltagsfragen aufzugreifen und interessante Aspekte der Chemie unserer unmittelbaren Umgebung zu entdecken. Und vor allen Dingen soll es Spaß machen.

Der Wettbewerb ist ein Einzelwettbewerb, jedoch zeigt sich, dass gerade beim Experimentieren im Team bessere Erfolge und mehr Spaß erreicht werden. In jedem Schuljahr gibt es zwei Wettbewerbsrunden. Der erste Wettbewerb hatte den Titel „Chemische Scheren”. Hier ging es um eiweißspaltende Enzyme, die in Früchten und Waschmitteln enthalten sind.

Viele spannende und komplexe Fragen rund um diese „chemischen Scheren” ließen sich spielerisch durch einfache Experimente erschließen und beantworten. So mussten die Schüler den Einfluss von frischer und gekochter Ananas auf den Geschmack von Joghurt testen und beobachten, wie Ananas, Kiwi und andere Früchte auf Götterspeise einwirken.

Zu klären war auch, weshalb Vollwaschmittel sich gut zum Entfernen von Eiweißflecken eignen und ob Ananas ebenfalls dazu in der Lage ist.

Der Frühjahrswettbewerb „Manche mögens heiß” stand im Zeichen des Jahres der Energie. Da Energiefragen auch bei chemischen Reaktionen eine bedeutende Rolle spielen, sollten die Schüler herausfinden, bei welchen Reaktionen Wärmeenergie entsteht und bei welchen Wärmeenergie benötigt wird. Zu testende Reaktionen waren z.B. Pizzabrötchenbacken, ein Vulkanversuch oder das Zersetzen von Bleistiftspitzern und Brausetabletten durch Säureeinflüsse. Auch die Wirkung von Katalysatoren auf Wasserstoffperoxid musste beobachtet werden, wobei Pilze und Kartoffeln zum Einsatz kamen.

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