Baesweiler: Bürgerwald-Pflanzaktion: Settericher Fließ komplettiert

Baesweiler: Bürgerwald-Pflanzaktion: Settericher Fließ komplettiert

Bei 20. Bürgerwald-Pflanzaktion freute sich Bürgermeister Dr. Willi Linkens über viele Bürger, die gekommen waren, um Bäume bzw. Teilstücke einer Hecke zu setzen. Nachdem der erste Pflanztermin im März wegen ungünstiger Wetterbedingungen leider hatte ausfallen müssen, lachte jetzt die Sonne vom Himmel.

„Zum 7. und letzten Mal sind wir nun im Bürgerwald ‚Settericher Fließ‘, der mit der heutigen Pflanzaktion vollständig bepflanzt sein wird“, sagte Linkens. Beweggründe und Anlass zur Pflanzung eines Baumes oder einer Hecke sind vielfältig.

Oft nehmen die Baumpaten die Geburt eines Kindes, Paten- oder Enkelkindes, die eigene Hochzeit, ein Ehe- oder sonstiges Jubiläum, einen runden Geburtstag, die Erinnerung an einen lieben Verstorbenen oder auch nicht genannte persönliche Gründe zum Anlass, einen Baum oder ein Stück Hecke zu pflanzen.

Die Katholische Frauengemeinschaft Setterich beispielsweise pflanzte zur Erinnerung an ihre verstorbenen Mitglieder eine Eiche. Hedwig Lutz — „Oma Hedi“ — pflanzte für ihre Kinder, Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel insgesamt neun Bäume. Svenja und Ben Schäfer pflanzten anlässlich der Geburt ihrer Tochter und für ihr Patenkind je einen Baum. Helmut Heuschen pflanzte mit Blick auf seinen 70. Geburtstag sieben Bäume, für jedes Jahrzehnt einen.

Besonders erwähnte der Bürgermeister die Teilnehmer des Baesweiler Aktivurlaubs 2012. Sie übernehmen jedes Jahr zahlreiche Baumpatenschaften und pflanzten jetzt acht weitere Bäume und zehn Meter Hecke. Damit steigt die Anzahl der Patenschaften der Aktivurlauber auf 208 Bäume. Insgesamt wurden jetzt 29 Bäume und zehn laufende Meter Hecke gepflanzt.

Mit der Pflanzung sind nunmehr in den Bürgerwäldern Siegenkamp, Aachener Straße, Simon-Ohler Weg, Übacher Weg und Settericher Fließ Patenschaften für insgesamt 598 Bäume und 257 laufende Meter Hecke übernommen worden. „Die heutige Pflanzaktion zeigt einmal mehr, dass alle Beteiligten bereit sind, einen aktiven Beitrag für die Umwelt zu leisten und gerne die Gelegenheit nutzen, sich direkt an der ökologischen Aufwertung des Wohnumfeldes zu beteiligen“, sagte Linkens.

(fs)
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