Baesweiler: Bürger planen ihre Begegnungsstätte

Baesweiler: Bürger planen ihre Begegnungsstätte

Das Zeichen ist deutlich. Das Projekt „Soziale Stadt Setterich” wird in Baesweiler in seiner ganzen Struktur als Chefsache behandelt. Baesweilers Verwaltungsspitze machte das bei einem Projekttag nochmals deutlich.

So setzten sich Bürgermeister Dr. Willi Linkens und auch die beiden Beigeordneten Peter Strauch und Frank Brunner mit Vereinsvertretern und „ungebundenen” Bürgern zusammen - und notierten fleißigst Wünsche. Hauptthema: Wie kleiden wir das geplante „Haus Setterich”, die künftige Begegnungsstätte, mit Leben aus?

Das Interesse war beachtlich. Etwa 70 Interessierte aus Bürgerschaft, Vereinen, Integrationsrat, Kulturbetrieb oder anderen Organisationen beteiligten sich am Planungsworkshop. Mit dabei: Die Stadtteilmanager Bernhard Döveling und Ute Fischer vom Deutschen Roten Kreuz, die das ehrgeizige Projekt koordinieren.

Die Teilnehmer des Workshops bündelten in drei Gruppen in Klassenräumen der Barbaraschule ihre Ideen. Diese werden demnächst in die Fachausschüsse des Baesweiler Stadtrats konkret beraten. Haupttenor: In der Begegnungsstätte sollen ein Erzählcafe, Heimatstube, Werkstätten, Möglichkeiten zur schulischen Betreuung von Kindern, berufliche Qualifizierungen, integratives Arbeiten, Musikbunker und vieles mehr eingerichtet werden.

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