Baesweiler: Brauchtum und Besinnung bei den St.-Laurentius-Schützen

Baesweiler: Brauchtum und Besinnung bei den St.-Laurentius-Schützen

„Das war ziemlich heftig, aber wunderschön“, fasste Stephan Felber das zusammen, was zur bisher aufregendsten Zeit seines Lebens gehörte. Ein bisschen abgekämpft und glücklich schauten die Majestäten Puffendorfs auf die Kirmes 2013 zurück.

Mit Schützenkönig Stephan Felber (27) und Königin Karin Römgens (23) hat die St. Laurentius-Schützenbruderschaft Puffendorf eins der jüngsten Königspaare in ihrer Geschichte. Jung, aber nicht unerfahren im Umgang mit dem Brauchtum, wie sich im Laufe der vier Festtage zeigte. Stephan Felber und Karin Römgens als Spitze der St. Laurentianer haben schließlich in „ihren“ Bruderschaften eine grundsolide Ausbildung genossen.

Auch Ältere „rocken“ mit

Dabei holten sich die Puffendorfer ihre Königin aus der Nachbarschaft in Setterich (St. Sebastianus). Wie viele Sympathien die beiden nebst dem Prinzenpaar Sebastian Burghard und Julia Lawitzki sowie Schülerprinz Florian Jansen genossen, zeigte sich nicht nur beim großen Festzug. Da hatten die Schützen um Brudermeister Willi Bongartz und Stellvertreter Daniel Schmitz ihre repräsentative Spitze am Vereinsheim abgeholt.

Von dort schickte Hauptmann Klaus-Peter Bings die kleine aber feine Festgesellschaft durchs adrette und geschmückte Puffendorf. Viele Besucher schauten sich diesen Umzug an, der als einer der Höhepunkte im festlichen Jahres-Geschehen der verschworenen Puffendorfer Gemeinschaft gilt.

Am Morgen noch hatten die Puffendorfer in großer Zahl das Hochamt gemeinsam gefeiert und waren Zeugen, als Pfarrer Ferdi Bruckes die Majestäten proklamierte. Um dann den schmissig-zackigen musikalischen Frühschoppen mit dem Schützenkorps Waurichen und dem Instrumentalverein Stahe-Niederbusch zu feiern.

Bereits zum Auftakt des Schützenfestes hatte die Fete „Friday Nightlife“ — organisiert von den Jungschützen um Christian Schröder und Sebastian Leckner — nicht nur die Jugend ins Festzelt gelockt. Da „rockten“ auch die Älteren fröhlich mit, bis am Morgen gemeinsam das Zelt abgeschlossen wurde. Brauchtum und Besinnung, in Verbindung mit Spass und Party — diesen Bogen bekamen die Schützen um Willi Bongartz bestens hin. Das zeigte sich auch zum Kirmesball, zu dem man die Band „Sternrocker“, sie spielte auch zum abschließenden Königsball, verpflichtet hatte.

(mas)
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