Würselen: Bienen genug Nahrung bieten

Würselen: Bienen genug Nahrung bieten

Einen bienenfreundlichen Garten anzulegen, ist einfacher als man denkt. Davon konnte man sich am Tag der offenen Tür bei Familie Hoos überzeugen. Mit Bedacht ausgewählte Pflanzen wie Stauden, Obstbäume und auch Saatmischungen, etwa „Felgers Blütenreich“, können ausreichen, Wildbienenarten anzusiedeln.

Die Saatmischung verwandele bereits ein kleines Fleckchen Erde in einen Blütenteppich, der obendrein besonders pflegeleicht sei. Die Blühzeit dauere von Mai bis zum ersten Frost.

Die Bienen finden hier auch Nahrung, wenn nichts anderes mehr blüht. Vor allem die Honigbienen sind auf eine gute Pollenversorgung im Spätsommer und Herbst angewiesen, um die kalte Jahreszeit überleben zu können. Auch eine Wasserquelle — ein Teich oder eine Vogeltränke — wird von den Insekten gerne angenommen. „Das alles in einem herkömmlichen Reihenhausgarten zu vereinen, wird durch reges Treiben von Honig- und Wildbienen sowie verschiedener Vogelarten belohnt“, sagte der Vorsitzende des Bienenzuchtvereins Euchen, Dr. Bruno Weyers.

Unter anderem mehrere Kindergartengruppen und natürlich auch die Nachbarn nutzten die Gelegenheit, Einblicke in die Zusammenhänge der Natur bei Familie Hoos zu erhalten. Am frühen Abend überzeugten sich schließlich auch Mitglieder des Euchener Bienenzuchtvereins bei seiner Monatsversammlung von der guten Realisierung eines bienenfreundlichen Gartens. Wem die von ihm initiierten und von den Kommunalen Dienstleistungsbetrieben Würselen (KDW) auch in der Stadt angelegten Dauerblühstreifen gefallen und wer deswegen selbst eine kleine Fläche im nächsten Jahr in seinem Garten reservieren möchte, kann sich übers Internet an den Verein wenden oder die KDW telefonisch um Rat befragen, Telefon 02405/413310.

(ehg)