Alsdorf: Bezirksschützenfest: Das Brauchtum zusammen auf Kurs halten

Alsdorf: Bezirksschützenfest: Das Brauchtum zusammen auf Kurs halten

Die Schützen des Bezirksverbandes Alsdorf sind sich bewusst, wie schwer es sein wird, das alte Brauchtum auch in Zukunft auf Kurs zu halten. Hierfür will man sich verstärkt mit vereinten Kräften engagieren. Dies stellten die Schützenbruderschaften jetzt auch beim Bezirksschützenfest in Schaufenberg, von der dortigen St.-Hubertus-Schützenbruderschaft 1878 veranstaltet, unter Beweis.

Sowohl beim Majestätenball im Schützenheim, als auch beim Festzug waren alle Bezirksschützenbruderschaften mit ihren Majestäten vertreten. Dem Ball war ein Gottesdienst vorausgegangen, in dem Kaplan Marian Mertens die neuen Majestäten einsegnete.

Voll besetzt war anschließend das Vereinsheim, als der Ball von Brudermeister Norbert Windmüller eröffnet wurde, der sich über den starken Besuch, darunter Vize-Bürgermeister Heinrich Plum und die Vertreter der Schützenbruderschaften und der Ortsvereine, freute.

Im Mittelpunkt stand die Ehrung einiger Mitglieder für langjährige Treue: 40 Jahre dabei sind Monika Leimbach, Klaus-Martin Kolberg, Hubert Nellessen und Norbert Windmüller. Auf eine 60-jährige Mitgliedschaft konnte Anton Arns zurückblicken.

Nach der Verabschiedung der alten Majestäten stellte Brudermeister Windmüller die neuen Majestäten vor: Bezirkskönigin Elisabeth Ohlenforst, Königspaar Klaus-Martin und Rosi Kolberg, Jugendprinzessin Anna Kolberg, Schülerprinz Leon Schwabe und Gönnerkönig Frank Breuer.

Zur Gratulation stellten sich alle Bruderschaftsvertreter ein und wünschten den neuen Majestäten mit kleinen Präsenten ein erlebnisreiches Schützenjahr. Dass auch die Unterhaltung an diesem Abend nicht zu kurz kam, dafür sorgte erfolgreich das „M. Jackson-Double“, dem viel Beifall galt.

Beim sonntäglichen Festzug, für den man sich mehr Zuschauer gewünscht hätte, waren alle Bruderschaften des Bezirksverbandes und einige darüber hinaus vertreten, musikalisch begleitet von den Schaufenberger Musikvereinen, der Blaskapelle, des Spielmannszuges und des Fanfarenzuges, die seit Jahren miteinander kooperieren und sich gegenseitig im Vereinsleben unterstützen.

Dem Festzug schloss sich zum Ausklang im Schützenheim in gemütlicher Runde die Cafeteria an.

(rp)
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