Würselen: Bergmannsbrunnen und Pilz müssen saniert werden

Würselen: Bergmannsbrunnen und Pilz müssen saniert werden

Die Sanierung des 1974 errichteten Bergmannsbrunnens auf dem Dr.-Hans-Böckler-Platz, dessen Felsgestein Risse aufweist und dessen Unterbau auch nicht mehr der stabilste ist, und des nahe gelegenen Pilzes sollen nicht mehr länger auf die lange Bank geschoben werden.

Dass noch in diesem Jahr an beiden Bardenberger Wahrzeichen Hand angelegt werden kann, dazu fasste der Ausschuss für Bau- und Gebäudewirtschaft auf Betreiben der Sprecher der beiden großen Fraktionen, Balthasar Tirtey (CDU) und Karl-Heinz Viehoff (SPD), einen einstimmigen Beschluss. Und das, obwohl sie im Reparaturkatalog nicht enthalten waren.

„Wenn nicht bald etwas geschieht, werden beide nicht mehr zu retten sein”, waren sich die Politiker einig. Die Frage aller Frage war jedoch die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen, die beim Brunnen mit 20.000 Euro und mehr sowie beim Pilz mit 7500 Euro von der Verwaltung beziffert wurden.

Da die Ausgaben wegen der prekären Haushaltslage auch bei der Straßenunterhaltung „gedeckelt” sind, mussten diese Beträge an anderer Stelle bei den Unterhaltungsmaßnahmen der Straßen gekürzt werden. Der Ausschuss entschloss sich, einen Teil der Reparaturmaßnahmen an der Teutstraße zwischen Martin-Luther-King-Straße und Ahornstraße zu „schieben”.

Ganz aus dem Maßnahmenkatalog herausgenommen wurden die an Kaisersruh geplanten Unterhaltungsarbeiten an der Straße. Damit die Kosten bei der Brunnensanierung niedrig gehalten werden können, soll auf Vorschlag des Bardenberger CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Herbert Kaussen-Lingens geprüft werden, ob die Kommunalen Dienste Würselen in die Arbeiten einbezogen werden können.

Bei der Reparatur des Daches am Unterstellpilz könnten - so Balthasar Tirtey - über eine HASA-Maßnahme Jugendliche „eingespannt” werden. Auch sollte man bei der Verwaltung über ein Sponsoring nachdenken, meinte er.

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