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Benefizkonzert: Ein besonderer Musikgenuss in St. Pius Würselen

Benefizkonzert : Ein besonderer Musikgenuss in St. Pius

Am Sonntag, 27. Januar, konzertieren Solisten, das Orchester und der Chor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen, sowie der Chor „Ars Cantandi“ der Musikschule Aachen unter der Gesamtleitung von Dirigent Professor Herbert Görtz in Würselen.

Bereits zum 17. Mal präsentieren die Lions Hilfswerke der Lions Clubs Würselen und Eschweiler-Stolberg in der Kirche St. Pius X. in Würselen an der Ahornstraße 12 einen ganz besonderen Musikgenuss: Am Sonntag, 27. Januar, konzertieren Solisten, das Orchester und der Chor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen, sowie der Chor „Ars Cantandi“ der Musikschule Aachen unter der Gesamtleitung von Dirigent Professor Herbert Görtz in Würselen.

Insgesamt wirken 70 Chormitglieder, 40 Orchestermusiker und sieben Gesangsolisten bei diesem Konzert mit. Die Leitung des Chors liegt in Händen von Hermann Godland. Die Schirmherrschaft hat wieder Bürgermeister Arno Nelles übernommen. Der Erlös dieses Benefizkonzerts kommt einem Projekt des Sozialpädiatrischen Zentrums in Aachen zugute. Das SPZ behandelt Kinder und Jugendliche mit motorischen, sprachlichen und geistigen Entwicklungsstörungen, besonders ADHS.

Selten aufgeführte Werke

Die Musikfreunde aus der ganzen Region Aachen dürfen sich an diesem Tag ab 17 Uhr (Einlass 16 Uhr) auf einen ganz besonderen Konzertabend mit zum Teil sehr selten aufgeführten Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy freuen. Die Musikauswahl traf Professor Herbert Görtz. In der Kirche St. Pius X. in Würselen informierte Görtz gemeinsam mit dem Präsidenten des LC Würselen, Dr. Stephan Hausknecht, sowie Dr. Ulrich Keysselitz (LC Würselen), der stellvertretenden Städteregionsrätin und Präsidentin des LC Eschweiler-Stolberg, Christiane Karl, sowie Dr. Holger Tschakert (LC Würselen) und Barbara Neumann (Vorsitzende Förderverein SPZ) über außergewöhnliche und hochklassige Konzert.

Zur Aufführung gelangen „drei völlig unterschiedliche Stücke“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), kündigt Görtz an. Zum ersten Mal seit langem zu Gehör gebracht wird die „Ouvertüre der Hebriden op 26“. Diese werde „hochspannend“, sagt Görtz. Inspiriert wurde Mendelssohn-Bartholdy dazu auf einer Reise nach England und Schottland. Man erlebe bei dieser Konzert-Ouvertüre förmlich das Rauschen des Wassers und das stürmische Meer.

Der Name der Ouvertüre, die 1883 uraufgeführt und besonders in England sehr erfolgreich war, bezieht sich auf die rund 50 Kilometer vor der Nordwestküste Schottlands gelegene Inselgruppe Hebriden. Es folgt die „Lauda Sion op. 73“, eine Fronleichnams-Sequenz, die der gebürtige Jude und zum evangelischen Christentum konvertierte Komponist Mendelssohn-Bartholdy vertonte. Im dritten Teil des Konzerts gelangt das groß besetzte weltliche Vokalwerk „Die erste Walpurgisnacht op. 60“ zur Aufführung. Die im Jahr 1799 verfasste Ballade von Johann Wolfgang von Goethe versetzte Mendelssohn-Bartholdy in Musik in Form einer weltlichen Kantate für Soli, Chor und Orchester (1833). Professor Görtz äußert sich begeistert von den guten Konzertvoraussetzungen in der Kirche St. Pius X.: „Hier herrscht bei Konzerten eine ganz besondere Atmosphäre, die Bedingungen sind sehr gut. In St. Pius X. konzertieren wir sehr gerne!“

Eintrittskarten zum Preis von 25 Euro gibt es im Vorverkauf bei Walter J. Neumann, 0172/9803079; Restkarten an der Abendkasse, eine Vorbestellung ist jedoch sinnvoll.