Würselen: Bardenberger Heimatbühne ehrt Hans Dohmen

Würselen : Bardenberger Heimatbühne ehrt Hans Dohmen

Nahezu komplett waren jetzt die Mitglieder der Bardenberger Heimatbühne in Dianas Sportschänke erschienen. Hans Dohmen wurde für stolze 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Schon seine Eltern und Großeltern waren bei der „Dramatische Vereinigung Dilettantenfreunde 1897 Bardenberg“, so der ursprüngliche Name der Heimatbühne, aktiv.

Hans Dohmen trat als 18-jähriger 1967 in den Verein ein. Seine Ehefrau Gerda ist seit 1974 mit von der Partie. In unzähligen Hauptrollen hat Hans Dohmen sein Publikum begeistert. Seine Mimik, sein Witz, sein manchmal auch körperlicher Großeinsatz, seine Schlagfertigkeit — auch in Mundart — und seine lockere Spielweise hat immer wieder für Begeisterungsstürme gesorgt. 16 Jahre lang führte er den Verein als Vorsitzender. Anschließend übernahm er das Amt des Generalbeisitzers und ist bis heute eine der tragenden Säulen der Bardenberger Heimatbühne. Das er das auch noch möglichst lange bei bester Gesundheit bleiben möge, das wünschte ihm die heutige Vorsitzende Bertine Topa unter dem tosenden Beifall der Mitglieder und überreichte als Dank und Anerkennung einen Blumenstrauß.

Ebenfalls Blumen gab es anschließend für Janine Syben und Jaqueline Steins. Diese beiden jungen Damen gehören der Bardenberger Heimatbühne inzwischen auch schon seit zehn Jahren an. Beide wurden bei Theateraufführungen ihrer damaligen Schule entdeckt. Bereits 2009 standen dann beide zum ersten Mal auf der „großen Bühne“ und konnten gleich in „Der Meisterboxer“ als Tänzerin Coletta Corolani und Hausmädchen Rosa überzeugen. Inzwischen haben sie durch ihr fröhliches Spiel einen festen Platz in der Heimatbühne, Janine Syben engagierte sich auch im Vorstand.

(fs)
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