Herzogenrath: Bahnhof wird Fritten-freie Zone

Herzogenrath: Bahnhof wird Fritten-freie Zone

Ohne Zweifel: Die Küche im Café und Bistro des neuen Herzogenrather Bahnhof macht was her. Da hat man sich nicht lumpen lassen. Alles, was man so in einer Profi-Küche braucht, scheint da zu sein. Doch halt: Keine Fritteuse?

Anna Hallmann, die - künftige - Betreiberin muss schmunzeln: „Das wird eine Fritteuse-freie Zone!” Fast-Food kommt ihr nicht in die Tüte. Hier soll vor allem Gesundes und zugleich Schmackhaftes auf den Teller. Denn: Auch die anderen „Bewohner” des neuen-alten Bahnhofes sollen von den Erzeugnissen der Hallmannschen Küche profitieren.

Schließlich wollen die neu Hinzugezogenen sich hier wie eine große Familie fühlen. Die Neuen, für die der Bahnhof aufwändig und mit Landesmitteln gefördert, renoviert und umgebaut wurde, sind: das Frauenkommunikationszentrum, das Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio, die DB-Agentur Plum, der Kiosk Tham, das Geschenkelädchen des Aachener Alexianer-Krankenhauses und - last but not least - das Café-Bistro „Zeitlos”.

Das ambitionierte Projekt geht nun in seine Endphase. Noch werden die letzten baulichen Dinge erledigt. Auch müssen die Außenanlagen noch fertiggestellt werden. Ganz abgesehen davon, dass die Deutsche Bahn versprochen hat, die Bahnsteige und Zugänge in Schuss zu bringen.

Das wird aber noch nicht der Fall sein, wenn der nordrhein-westfälische Städtebauminister Oliver Wittke (CDU) am Samstag, 10. März, das renovierte und umgestaltete Bahnhofsgebäude seiner Bestimmung übergeben wird. Immerhin hat das Land das 1,8 Millionen Euro teure Projekt mit 80 Prozent gefördert. Den Bewilligungsbescheid über 1,4 Millionen Euro übergab im Jahre 2002 noch Wittkes Vorgänger, Michael Vesper (Grüne).

Mehr von Aachener Nachrichten