Sommerkirmes in Floverich 2019: Tradition trifft Innovation

Sommerkirmes : Tradition trifft Innovation in Floverich

Die Mischung soll es wieder machen: Mit einem Mix aus Tradition und Innovation will die Flovericher St.-Willibrordus-Schützenbruderschaft bei ihrer Sommerkirmes punkten. Groß gefeiert wird von Freitag bis Montag, 5. bis 8. Juli.

Was die Bedeutung dieses Termins für den kleinen Baesweiler Stadtteil betrifft, gibt sich Brudermeister Daniel Koch ganz unbescheiden: „Da herrscht absoluter Ausnahmezustand im Dorf!"

Soll heißen: Es drängen ganz schön viele Besucher zum Festzelt an der Willibrordstraße, auch aus den umliegenden Dörfern zieht es sie dorthin. Los geht es am Freitag um 20 Uhr mit dem „Farout"-Abend, dem Angebot vor allem für die jüngere Generation. Dabei sorgt „DJ Maddin" für den Sound. Der Eintritt an der Abendkasse kostet fünf Euro.

Ebenso zünftig wie bewährt ist die „Hüttengaudi" am Samstag. Ab 19.30 Uhr stehen die "Polkaperlen – Die kleine Blasmusik" und das "Enziantrio" auf der Bühne. Garderobenpflicht besteht dabei zwar nicht, doch Daniel Koch weiß aus Erfahrung: "Über 90 Prozent der Besucher kommen in Lederhose oder Dirndl." Hier kostet der Eintritt sieben Euro.

Bei einem Festgottesdienst im Festzelt steht am Sonntag ab 9.30 Uhr die Königs- und Prinzenkrönung im Mittelpunkt. König Herbert Rund mit seiner Annemarie, Prinzessin Nikola Prepols und Schülerprinz Ben Nowak können sich bejubeln lassen, bevor im Anschluss ein Frühschoppen beginnt, bei dem der Instrumentalverein Herbach und das Trommler- und Pfeiferkorps Loverich-Floverich spielen werden. Um 16.30 Uhr setzt sich der große Festzug mit befreundeten Bruderschaften in Bewegung.

Abgerundet wird die Sommerkirmes am Montag um 11 Uhr mit einem Klompenball mit Kinderüberraschung und dem Königs- und Prinzenball, der um 20 Uhr im Festzelt beginnt. Eine Hüpfburg und ein Karussell stehen am Sonntag und Montag kostenlos für Kinder bereit. Aus gutem Grund, wie Daniel Koch sagt: "Wir haben wieder richtig viel Nachwuchs im Dorf". Dass es auch um die Zahl der Jungschützen gut bestellt ist, verstehe sich dabei von selbst.

(ssc)
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