„CAP’tival 2.0“ der Stadt Baesweiler

Fast sechs Stunden lang heiße Musik aufgelegt : Jugendliche und „Spätjugendliche“ sind beim Megamix mit Begeisterung dabei

Klar, dass ein solcher Partyhit auf die Tanzfläche treibt. „Hamma“! Von Culcha Candela komponiert und aufgelegt von DJ NXTLVL (Leo Rosenbaum), da groovte es mächtig in der Mehrzweckhalle Grabenstraße in Baesweiler. Gerade dann, wenn die Partykracher wie „Maccharena“ oder „Havana“ oder auch der „Spongebob“ in Form eines Megamixes durchs Gemäuer jagten, waren die Jugendlichen und „Spätjugendlichen“ mit Begeisterung dabei.

Im Rahmen der Woche der Jugend hatte die Stadt Baesweiler das „CAP’tival 2.0“ angeboten. Zwar wurde am Rande etwas Enttäuschung über die Verlegung vom CAP in die Mehrzweckhalle hörbar, aber letztlich hatten die Fans des Festivals ihre gute Laune schnell wiedergefunden. Jennifer Wilms, städtische Sozialamtsmitarbeiterin, warb nochmals um Verständnis. Angesichts der Wetterunbillen „hatten wir keine andere Wahl und mußten die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen räumlich verlegen“. Das war schon ein kleiner Kraftakt, aber „wir haben die Herausforderung gestemmt bekommen“.

Fast sechs Stunden legten sechs Live-DJs auf und fanden verschiedenste musikalische Richtungen. So dass für alle Altersgruppen zwischen 14 und 64 Jahren etwas dabei war. Die Kollegen R3BEW, DJ EM&EM, NXTLVL, der bereits überregional bekannte DJ VAN KEEKEN, DJ WEAZY und DAMIC heizten im besten Wortsinne ein.

„Schade, wir hätten draußen sicherlich noch mehr Publikum gehabt“, bedauerte Marcel Männel aus Oidtweiler. Er firmiert unter dem Namen EM&EM. Aber auch Männel hatte Verständnis für die Maßnahme der Stadt. „Sicherheit geht natürlich vor“. Sozusagen in Blöcken wurde das Publikum in der Halle mehrfach vorstellig. Mal gingen 20 und dann kamen wieder mal 30 bis 40 Besucher, als habe gerade ein Bus gehalten.

Großes Lob erhielten die Veranstalter nicht nur hinsichtlich der musikalisch guten Qualität. Arndt Benrath, mit Frau aus Setterich zum Festival gekommen, merkte an, „die Preise fürs Bier sind absolut okay, da hätte ich mit mehr im Vorfeld gerechnet. Sandra Benrath freute sich derweil „mal so richtig abtanzen zu können“ und verschwand mit ihren Freundinnen Yvonne Dohmen und Caroline Domurat („Wir wollten mal sehen, was hier in Baesweiler so los ist“) im spätabendlichen Getümmel. Bis der Schlußgong um 0 Uhr ertönte. Wobei noch nicht alle Lust hatten nach Hause zu gehen.

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