Baesweiler: Baesweiler Ostermarkt zieht Gäste magisch an

Baesweiler: Baesweiler Ostermarkt zieht Gäste magisch an

Die Interessenlagen sind halt verschieden. Aber eins eint alle und alles: der Baesweiler Ostermarkt. Als würde alle zehn Minuten ein Bus an den Ortsrändern zwischen Reyplatz und In der Schaaf halten. Ab 13 Uhr rollte die Masse an Besuchern in die Einkaufsmeile hinein.

Wie Udo und Doris Butzbach, die beide nur die leckere Currywurst genießen mochten. Etwas teurer wurde es am verkaufsoffenen Sonntag schon für Peter Fuhren aus Oidtweiler. Er kleidete Ehefrau Ursula im Fachgeschäft neu ein. Die Fuhrens sind Dauerbesucher der Baesweiler Feste, denn „hier kriegt man immer Rabatte und die Geschäfte haben alle auf“.

Was „zieht“ in diesem Frühjahr? Mode-Fachfrau Andrea Ried-Woitzik und ihre Angestellte Kuni Louis klärten gerne auf. „Viel Farbe ist in diesem Frühjahr angesagt. Aber auch Pastelltöne ziehen“. Bei den Hosen bekommen „Röhren“ neue Beliebtheit, in der Kategorie Oberteile stellen sich die „Oversized“-Größen in den Mittelpunkt. Viel gefragt waren auch die süßen Küken, die Schokolade verteilten. Wie Julia Sterz und Jasmin Huwer. „Das macht richtig Spaß“, sagten die jungen Damen übereinstimmend. „Richtig Spaß am frühen Zulauf hatte auch Brauhaus-Wirtin Elke Jacoby. „Falscher Hase“ stand nicht auf der Speisenkarte. Aber wie Jürgen Fischer und Gattin Annika genossen viele Besucher Open Air den Frühschoppen. Geilenkirchens Torwartwartlegende Hubert Offermanns führte wie viele andere den Hund aus und nutzte den Markt zu vielen Pläuschen.

Nach nur einer Stunde Öffnungszeit strahlte die Pressesprecherin des ausrichtenden Gewerbeverbandes Baesweiler (GVB), Elke Jungbluth: „Es läuft gut an. Sowohl Wetter als auch die Frequenz stimmen“. Sie mochte — auch wenn es mal ein paar Regentröpfchen zwischendurch setzte —gerne darauf hinweisen: „Sowas kriegt man nicht im Internet. Das findet man nur hier bei uns“, war die Vize-Vorsitzende stolz. „Da wird gern auch noch ein bisschen geschmaust“, waren die vielen Besucher ihr dabei schon weit im Vorsprung. Aber für die Kunden tut man halt alles. Also blieb auch Elke Jungbluth gern bis zum Ladenschluss hinter der Theke. Das tat auch Elke Jacoby. Denn wie Schuhe, Mode, Bücher und die süße Verführung war auch bei frühlingshaften Temperaturen das Kaltgetränk gefragt.

(mas)
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