Baesweiler Hallenbad wird saniert

Fortschritte auf der Baustelle : Anfang 2020 beginnt im Baesweiler Hallenbad der Probebetrieb

Anfang kommenden Jahres wird das erneuerte Baesweiler Hallenbad an der Parkstraße den Probebetrieb aufnehmen. Voraussichtlich ab Frühjahr 2020 wird das Bad dann von der Öffentlichkeit genutzt werden können.

Vor rund eineinhalb Jahren wurde mit dem Umbau des Hallenbads begonnen. Wegen der konjunkturellen Situation, dem mangelnden Angebot geeigneter Fachbetriebe und Lieferschwierigkeiten in allen Bereichen hat der Umbau länger gedauert als ursprünglich geplant war. So mussten beispielsweise die Dachdeckerarbeiten dreimal europaweit ausgeschrieben werden. Auch personelle Engpässe bei den Baufirmen führten zu Verzögerungen. Da der gesamte Anbietermarkt aufgrund der wirtschaftlichen Situation ausgelastet ist, stiegen auch die Preise deutlich an.

Künftig werden das öffentliche Hallenbad und das Lehrschwimmbecken an einem Standort zusammengelegt - aus energetischen, betriebsorganisatorischen und wirtschaftlichen Gründen. Neueste Technik trägt zu einer Senkung der Betriebsfolgekosten bei. Das Hauptbecken hat einen flachen Teil, der im Bereich der Rutsche jedoch die erforderliche Eintauchtiefe sichert, und den Schwimmerbereich mit einer Tiefe von 3,55 Metern. Die Wasseroberfläche beläuft sich auf circa 128 Quadratmeter.

Das Becken wurde so geplant, dass alle Wassertiefen vorhanden sind, die nötig sind, um Wassergymnastik sowie Schwimmabzeichen zu machen und Kinderschwimmen anzubieten. Für kleine Kinder wird darüber hinaus separat ein neues Kinderplanschbecken mit angrenzendem Babywickelraum angelegt.

Die Umkleiden werden sich im Erdgeschoss und im Obergeschoss befinden. Unisex-Umkleiden, die von Menschen jeden Geschlechts genutzt werden können, eine Behinderten- bzw. Familienumkleide, zwei Sammelumkleiden und separate Kabinen für Lehrer, Betreuer und Trainer werden eingerichtet.

Damit auch körperlich eingeschränkte Menschen das Hallenbad problemlos erreichen können, wird es barrierefrei erschlossen – ebenso wie der Sportplatz. Eine Rampenanlage mit Zwischenpodesten an der Treppenanlage geht in einen rollstuhlgeeigneten Fußweg über. Damit die Verkehrsführung vor dem Schwimmbad und Sportplatz für alle Fußgänger sicherer ist, wurde an der Verkehrsführung in diesem Bereich der Parkstraße einiges geändert.

Die Fahrspur wurde optisch verengt, das führt zu einer höheren Aufmerksamkeit und einer Drosselung des Tempos der Verkehrsteilnehmer. Die Parkplätze für Autofahrer werden neu geordnet und im Parkplatzbereich werden Fußwege ausgewiesen.

Der Eingangsbereich zum Sportpark und Schwimmbad wird transparenter gestaltet, so dass man ihn von der Straße aus besser einsehen kann. Auch Grünbeete und Bäume werden angelegt. Geplant ist, dass die Arbeiten am Vorplatz der Schwimmhalle und an der Parkstraße im Dezember abgeschlossen sind.

Sowohl die Arbeiten am Hallenbad als auch die Straßen- und Landschaftsbauarbeiten im Bereich der Parkstraße werden im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) zu 70 Prozent von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert.