Alsdorf: Awo Alsdorf Ost weiht neues Gebäude ein

Alsdorf : Awo Alsdorf Ost weiht neues Gebäude ein

Zarte Klänge aus der Feenharfe von Birgit Heffels, Herzhaftes wie Köfte aus der türkischen Küche. Die Tagespflegeeinrichtung der Awo in Alsdorf Ost will vielseitig sein. Und das ist sie. So präsentierte sie sich zur offiziellen Einweihung des Gebäudes an der Pommernstraße.

Der Betrieb läuft schon seit November 2017. „Aber erst jetzt kommen wir dazu, unsere Einrichtung auch zünftig einzuweihen“, erklärte Claudia Liepertz. Sie leitet das mit 16 Tagespflegeplätzen ausgestattete Haus, das auf dem Gelände der ehemaligen und mittlerweile abgerissenen Agnes-Miegel-Schule neben drei weiteren Wohnbebauungen entstand. Liepertz, Fachbereichsleiterin für Pflege und Betreuung der Awo Aachen-Land hatte im wesentlichen auch die Planung der Tagespflege in Ost übernommen, die von der Baugesellschaft GWG und einem Investor als Bauherrn errichtet wurde.

Gemeinsam mit dem Awo-Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Göbbels begrüßte sie eine ganze Reihe an Ehrengästen. Darunter Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders, SPD-Landtagsabgeordnete Eva-Maria Vogt Küppers oder auch Silke Arens als Geschäftsführerin der AWO Aachen-Land und deren Stellvertreter Guido Dohmen. „Gut gemacht, oder“!? leitete Claudia Liepertz ihre Ansprache ganz salopp ein. „Da kann ich nur ein Ausrufezeichen hinter setzen“, ergänzte Bürgermeister Alfred Sonders.

Nach 2,5 Jahren Bauzeit, „in der wir sehr auf die Belange unserer Gäste eingegangen sind“, bemerkte Liepertz, hat sich das Projekt Tagespflege „als sehr wertvoll erwiesen“, lobte auch Sonders das gut 320 Quadratmeter messende Gebäude mit seiner sehr modernen Einrichtung. Wie sich die Bauphase gestaltete, erläuterte GWG-Vertreter Stefan Sikora: „Wir haben alle Hürden sehr gut gemeistert“.

Stadtteilentwicklung im Detail

Dabei blieb Sikoras Vortrag frei von dissonanten Tönen, die es seinerzeit um die Planung und den Bau gegeben hatte. Als Anwohner heftig die Bebauungspläne kritisierten, mehr als 100 Unterschriften sammelten, wütende Proteste unternahmen und sich von den Vertretern der Stadt nicht ernst genommen fühlten. Alfred Sonders wollte unterstrichen wissen, dass „die Awo in Alsdorf schon immer gut vertreten ist und gerade im Stadtteil Ost eine wichtige Rolle einnimmt“.

Man könne an diesem Beispiel erkennen, was Stadtteilentwicklung im Detail bedeutet. Ganz wichtig für Claudia Liepertz und ihren sieben festen Mitarbeitern: „Wir sind sehr darauf bedacht, Menschen verschiedener Kulturen zu betreuen“. Einige der Tagesgäste sind türkischer Nationalität und fühlen sich ebenso wohl wie ihre deutschen Mitbürger. Verstärkt wird man sich auch um jüngere Menschen und Kinder bemühen, kündigte Claudia Liepertz an.

Bei einem Rundgang durchs Haus präsentierten Liepertz und Team die Vielseitigkeit von Ruheräumen, Gemeinschaftsräumen, modernen Badkonstruktionen, medizinischer Versorgung oder auch den Außenbereich, der Wohlfühlqualität besitzt.Weitere Informationen: www.awo-aachen-land.de

(mas)
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