Würselen: Auch die Lage am Hindukusch soll Wahlkampfthema sein

Würselen: Auch die Lage am Hindukusch soll Wahlkampfthema sein

„Die Bundesregierung möchte den Krieg in Afghanistan aus dem Wahlkampf heraushalten”, sagt Dr. Ansgar Klein, Sprecher der Würselener Initiative für den Frieden. Zusammen mit der bundesweiten Friedensbewegung will die Initiative jedoch dazu beitragen, das Thema mitten in die Diskussionen der Wahlkampagnen zu stellen.

Sie veranstaltet, wie schon angekündigt, zum Thema „Afghanistan - Wege aus dem Krieg” eine Podiumsdiskussion mit allen Bundestagskandidaten des Kreises Aachen, deren Partei im Bundestag vertreten ist, und zwar am Dienstag, 25. August, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Altes Rathaus.

Joachim Zinsen, Redakteur unserer Zeitung, wird als Moderator die Teilnehmer des Podiums zu ihrer Haltung zum Afghanistan-Krieg befragen und die Diskussion mit dem Publikum leiten.

Auf dem Podium stellen sich dem wichtigen Thema: Helmut Brandt, MdB (CDU), Martin Peters (SPD), Stefan Rohmann (FDP), Inge Höger, MdB (Die Linke) - in Vertretung von Andreas Müller - und Bettina Herlitzius, MdB (Bündnis90/die Grünen).

Als Zuhörer und Diskussionsteilnehmer haben sich schon kompetente Kenner Afghanistans angemeldet, Vertreter des Darmstädter Signals, der bundesweiten Kooperation für den Frieden und der Kirchen. „Es wird gewiss ein brisanter Abend”, verspricht Dr. Klein. „Zudem wird der Abend musikalisch aufgemischt durch die junge Band "Flaming Moustaches".”