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Würselen: Anlieger zahlen beim Umbau der Kreuzstraße mehr

Würselen : Anlieger zahlen beim Umbau der Kreuzstraße mehr

Die Anlieger der Kreuzstraße in Würselen werden für den geplanten Ausbau tiefer in die Tasche greifen müssen als geplant und ihnen bisher bekannt. Dies wurde jetzt im Stadtrat deutlich.

Die gesamte Maßnahme wird nicht 775.000, sondern 910.000 Euro kosten. Die betroffenen Hausbesitzer entlang dieser Straße werden anteilig gemäß Kommunalabgabengesetz prozentual beteiligt. Mit Steigerung der Baukosten um 135.000 Euro steigt der Bürgeranteil insgesamt um 60.000 auf 360.000 Euro.

Gegenüber der aus dem Januar 2017 stammenden Schätzung musste der Kostenrahmen neu errechnet werden, weil die Ausschreibung der Arbeiten mehrfach verschoben wurde und sich zwischenzeitlich „eine neue Preissituation gebildet“ hat, wie es seitens der Stadtverwaltung hieß.

Die einzelnen Posten betragen nun: Straßenbau 810.000, Beleuchtung, 50.000 und Ingenieurkosten 50.000 Euro. Auch die Stadt Würselen muss mehr Geld aufbringen. Der Stadtrat beschloss entsprechend eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 135.000 Euro.

Erster und Technischer Beigeordneter Till von Hoegen begründete den „Zeitverzug“ der Ausschreibung. Die Verwaltung habe sich intensiv mit den aus Reihen der Betroffenen vorgetragenen Änderungswünschen auseinandergesetzt und in Nachplanungen nach Lösungen gesucht. So sei vor allem die Anordnung von Stellplätzen thematisiert worden, auch in einer Bürgerinformationsversammlung. Es tue ihm leid, dass Änderungen nicht im gewünschten Umfang machbar gewesen seien.

(-ks-)