Herzogenrath: Alternativkonzept zu „Cross on top” in Merkstein

Herzogenrath: Alternativkonzept zu „Cross on top” in Merkstein

Die Fraktion der Grünen im Herzogenrather Stadtrat hat ein Alternativkonzept zur Diskussion um das Projekt „Cross on Top” vorgelegt, das Gedanken von „christlichen Bürgern in Herzogenrath” aufgreift, und als Antrag zur Behandlung im Stadtrat bei Bürgermeister Christoph von den Driesch eingereicht, wie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anne Fink mitteilte.

Die Grünen setzen nun auf die entscheidende Ratssitzung, um für eine weitergehende Lösung eine Mehrheit zu finden, und schlagen vor, anstelle des geplanten Kreuzes eine Installation auf der Abraumhalde der Grube Adolf in Merkstein zu positionieren, „die den hier vertretenen Glaubensgemeinschaften gleichermaßen gerecht wird und zu einem versöhnlichen Dialog anregt”.

Den entsprechenden Entwurf hat laut Fink das Herzogenrather Künstlerpaar Stefanie Weskott und Werner Huppertz-Weskott gefertigt. Es handelt sich um eine widerstandsfähige Stahlplatte mit einem Durchmesser von vier bis fünf Metern. Diese soll bündig in den Boden eingelassen werden.

In die Stahlplatte sollen als Zeichen des Friedens Formen und Zeichen gelasert sein, die für die drei monotheistischen Religionen stehen: der Davidstern für das Judentum, die Mondsichel für den Islam und das Christuszeichen für das Christentum.

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