Alsdorf: Alte Tondokumente: Erinnerung an Alsdorfer Maler Bernd Honneff

Alsdorf : Alte Tondokumente: Erinnerung an Alsdorfer Maler Bernd Honneff

Mitglieder und Freunde des Alsdorfer Geschichtsvereins trafen sich zum Jour fixe im Kaminzimmer der Alsdorfer Burg, um sich über Ideen und geschichtliche Fundstücke auszutauschen. Hauptthema war die Beschäftigung mit Bildern und Tondokumenten des Alsdorfer Malers und Zeitzeugen Bernd Honeff.

Er lebte lange mit seiner Familie an der Herzogenrather Straße und starb vor 30 Jahren in seiner Wahlheimat Eschweiler. Vielen ist er noch ein Begriff. So beschickte er 1986 eine Ausstellung des Alsdorfer Kunstvereins. Sein Sohn Kaspar Honeff hatte Gemälde mit Euregio-Motiven aus dem Nachlass seines Vaters mitgebracht.

Geschichtsvereins-Archivar Eberhard Malecha spielte Tondokumente ab, auf denen in Mundart und Hochdeutsch die Stimme von Bernd Honneff zu hören war. Er berichtete von seinen Erfahrungen als Kind im Ersten Weltkrieg sowie von den Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg, als Alsdorf Frontstadt wurde. Dies war so berührend, dass beschlossen wurde: An einem Abend vor Weihnachten soll das gesamte, eineinhalbstündige Tondokument Honneffs zu hören sein.

Interessantes hatte Eberhard Malecha zu berichten: Das Archiv des Geschichtsvereins ist jetzt im Besitz des Grundsteins des stillgelegten Alsdorfer Gymnasiums mit Dokumenten wie Urkunde und Lokalzeitungen vom Tage.

(jope)
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