Alsdorf: Alsdorfs Chöre haben wieder einiges vor

Alsdorf: Alsdorfs Chöre haben wieder einiges vor

Bald geht es los: Das erste Konzert des Städtischen Chores Alsdorf am Samstag, 5. April, 19 Uhr in der Martin-Luther-Kirche können der künstlerische Leiter Günther Kerkhoffs und seine beiden Mitstreiterinnen, die Chorvorsitzende Lieselotte Wisten sowie Dr. Irmgard Bösl, Vorsitzende des Fördervereins, eigentlich kaum erwarten.

Zusammen mit Bürgermeister Alfred Sonders stellten jetzt die Aktiven im Rathaus ihre Pläne für die kommenden Monate vor. Der Bürgermeister jedenfalls kennt seine Vorlieben jetzt schon: „Ich freue mich auf die ‚Carmina‘“, bekennt Sonders, auch wenn er noch bis zum 14. September, 19 Uhr, warten muss, bevor sich in der Stadthalle am Denkmalplatz seine Liebe erfüllt.

Doch mit dieser Musik und Ballett verbindenden Aufführung der Komposition von Carl Orff (für Dirigent Kerkhoffs „das Chorwerk des 20. Jahrhunderts“) sind die Konzepte keineswegs erschöpft. Und so beginnt 2014 für die Sängerinnen und Sänger erst einmal mit einem Mann, der Zeit seines Lebens eine Berühmtheit war: Die barocke Markus-Passion von Reinhard Keiser (1674-1739) eröffnet das Chor-Jahr. Das ganze Werk wird am 5. April in der Martin-Luther-Kirche zu hören sein.

Schubert heißt ein anderer Leitstern. Seine „Deutsche Messe“, von den Alsdorfern interpretiert, umrahmt zwei Gottesdienste: am Sonntag, 25. Mai, 9 Uhr, in der Bardenberger Krankenhaus-Kapelle und am 31. Mai, 17 Uhr, in der Luther-Kirche beim Goldenen Ordinationsjubiläum von Pastor Dietrich Tappenbeck. Offenes Singen mit hautnahem Charakter und Aufforderung ans Publikum zum Mitmachen steht doppelt auf dem Programm — einmal zur Sommerzeit am Sonntag, 29. Juni, 16 Uhr, im Foyer der Stadthalle und vor Weihnachten am Sonntag, 14. Dezember, 16 Uhr, im Energeticon.

Pünktlich kurz vor Jahreswechsel, am 31. Dezember, 17 Uhr, wiederum in der Schaufenberger Pfarrkirche, erhebt sich dann der Leitstern des kommenden Jahres: 2015 soll, zumindest für den Städtischen Chor Alsdorf sowie die ihm angegliederten Kinder- und Jugendchöre, zum Mozart-Jahr werden — mit der „Krönungsmesse“, aber auch mit dem „Requiem“ und anderen epochalen Werken. Die Basis für alle Aufführungen sieht Chordirektor Kerkhoffs dabei in der konsequenten Pflege des Nachwuchses: „Wir fangen mit den Kleinsten an.“ Stolz spricht der Leiter vom Kinderchor: „Wenn alle da sind, sind es 17 Jungen und Mädchen — aber was für kräftige Stimmen!“