Alsdorf: Alsdorfs Busverbindungen auf einen Blick erfassen

Alsdorf: Alsdorfs Busverbindungen auf einen Blick erfassen

Das Alsdorfer Stadtgespräch zum Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) hat Folgen - und führt zu ersten konkreten Maßnahmen im Stadtgebiet. Die Busbahnhöfe in Alsdorf-Mitte am Annagelände, Bahnhofstraße, und in Mariadorf-Hoengen, Eschweilerstraße/Kreisstraße 10, sollen Anzeigetafeln erhalten.

Zudem werden in einem Zuge Uhren aufgestellt. Dies war im Hauptausschuss zu vernehmen.

Der Fraktionschef der Grünen, Horst-Dieter Heidenreich, knüpfte an Äußerungen von zwei Referenten des Stadtgesprächs an, das vom Förderverein Stadtmarketing und unserer Zeitung organisiert worden war. So hatte Ralf Oswald vom Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Aachen-Düren, kritisch angemerkt, dass zum Beispiel ein mit der Euregiobahn unweit des Busbahnhofs ankommender Ortsunkundiger zu lange braucht, um sich an den vielen kleinen Hinweisschildern an den Bushaltestellen zu orientieren, wie es weitergeht. Zwischenzeitlich sei der entscheidende Bus schon abgefahren.

Bürgermeister Alfred Sonders, der ebenfalls an der Podiumsdiskussion teilgenommen hatte, sprach davon, spätestens für 2014 einen Sponsor für die Uhren in Aussicht zu haben. Die Anzeigentafeln sollten in einem Rutsch „mitgemacht” werden. Zunächst will Sonders gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Technische Dienste (Bauhof) darüber reden, wie bis zu einer großen Lösung „für kleines Geld” provisorische Schautafeln über die Linien aufgestellt werden können. Heidenreich ergänzte, dass mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) darüber gesprochen werden müsse.

Friedhelm Krämer (SPD) fasste nach, dass wirklich gesichert werden müsse, dass auch der zentrale Umsteigepunkt in der Altgemeinde Hoengen hier nicht vergessen werde.

Auf sich warten lässt die angekündigte Bürgerinformationsversammlung zum Thema Schwerlastverkehr in der Siedlung Begau. Ausweich- und Suchverkehr von großen Lkw waren seitens der Bürger beklagt worden (wir berichteten). Bürgermeister Sonders begründete die Verzögerung mit einer in Auftrag gegebenen Verkehrszählung, durch die man die gefühlte Belastung an der tatsächlichen messen könne. Wenn die Ergebnisse ermittelt und ausgewertet seien, folge die Versammlung.