Alsdorf: Alsdorfer Hilfsverein „Nedim“ verteilt Flohmarkt-Erlös

Alsdorf : Alsdorfer Hilfsverein „Nedim“ verteilt Flohmarkt-Erlös

Der Verein „Nedim — Alsdorfer Hilfe für Menschen“ spendete erneut einen beachtlichen Geldbetrag an Hilfsorganisationen in der Städteregion Aachen. Summa summarum waren es diesmal 8200 Euro, die der gemeinnützige Alsdorfer Verein an sieben Hilfsprojekte verteilte. Die Freude über die finanzielle Unterstützung war groß bei den Empfängern.

Medienwart Paul Haaren, der gemeinsam mit Vize-Vorsitzender Adelgund Jentzen die Spendengelder bei kühlen Getränken und Plätzchen in den vereinseigenen Räumen am Güterbahnhof überreichte, unterstrich, dass man das gerne mache.

1500 Euro gingen an den Förderverein „Bruder Theo Call“. Bruder Theo Call aus Tansania, der zur Zeit in Monschau-Konzen weilt, nahm die Spende gemeinsam mit Elke Krings und Dieter Johnen in Empfang. Das Geld fließe in den Brunnenbau in Kigoma, hieß es. Weitere 1500 Euro erhielt Vera Schneider aus Aachen vom Verein „mehr Zukunft“ für die Betreuung von Roma und Sinti in fünf Dörfern in Bulgarien. Zudem freute sich Rabah Boukhnafer aus Herzogenrath, der den Hilfsverein Jugend-, Kinder- Kranken- und Altenpflege in Oujda in Marokko vertrat, über 1500 Euro.

Das Senegal-Projekt des HGG Würselen wurde für die Schulpatenschaft von fünf Kindern für zwei Jahre mit 1200 Euro bedacht. Diese Summe nahmen Bischof André Gueye von der Diözese Thies im Senegal und HGG-Vize-Direktorin Maria Förster entgegen.

1000 Euro nahm Adelheid Fröhlich für den Verein „Hilfe für Ruanda“ als Zuschuss für mittellose Schulkinder entgegen. Weitere 1000 Euro gab es für den SKF Alsdorf — vertreten durch Eva Derichs und Klaus Reinartz. Das Geld fließt in die Betreuung der neuen Wohngruppe junger Menschen mit Migrationshintergrund und Alsdorfer Jugendlicher. 500 Euro nahm Familie Pongs — vertreten durch Anne Pongs — entgegen. Es dient als Unterstützung für die Hilfe einer Familie mit fünf Kindern im Kosovo.

„Nedim“ ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der karitativen und sozialen Hilfe für Menschen widmet. Freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr locken die internen Hausflohmärkte in den „Nedim“-Räumen „Am alten Güterbahnhof“ . Abgeben und Kaufen — beides ist möglich und trägt dazu bei, „Nedim“-Projekte und -Ziele zu realisieren.

(dag)
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